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Wallensteins Lager. Die Piccolomini. Wallensteins Tod

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"Friedrich Schiller (1759-1805) hatte mehr als drei Jahre mit dem schwierigen und vielschichtigen Stoff zu ringen, ehe er seine Wallenstein-Trilogie 1799 zum Abschluss brachte. 'In der Wallenstein-Trilogie offenbart sich Schillers ganze dramatische und poetische Meisterschaft in der Darstellung des Gewaltmenschen Wallenstein, der siegreicher Feldherr, Abenteurer, militärischer Diktator, Liebling der Armee, Mann der Klugheit und Sterngläubiger war und davon träumte, der 'Friedensfürst` eines wiedervereinigten deutschen Reiches zu werden. Die Wallenstein-Trilogie bezeichnet mit ihrer Darstellung der kämpfenden Parteien, der Armee, des Volkes und des historischen Hintergrundes einen großen Sieg des Realismus in Schillers Entwicklung, und sie war eine entscheidende Wende zur nationalen Thematik auf der deutschen Bühne ... Seit Shakespeares Tagen war ihr nichts Gleichartiges an dramatischer Kraft mehr vorangegangen: Sie hat die glückliche Wahl eines vaterländischen Stoffes, und aus ihr weht der feurige Atem der nationalen Sehnsucht des deutschen Volkes.'" (A. Abusch)

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Wallensteins Lager. Die Piccolomini. Wallensteins Tod, Friedrich Schiller

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Année de publication
1974
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Langue
Allemand
Éditeur
Reclam
Publié
1974
Format
souple
Séries
Description
"Friedrich Schiller (1759-1805) hatte mehr als drei Jahre mit dem schwierigen und vielschichtigen Stoff zu ringen, ehe er seine Wallenstein-Trilogie 1799 zum Abschluss brachte. 'In der Wallenstein-Trilogie offenbart sich Schillers ganze dramatische und poetische Meisterschaft in der Darstellung des Gewaltmenschen Wallenstein, der siegreicher Feldherr, Abenteurer, militärischer Diktator, Liebling der Armee, Mann der Klugheit und Sterngläubiger war und davon träumte, der 'Friedensfürst` eines wiedervereinigten deutschen Reiches zu werden. Die Wallenstein-Trilogie bezeichnet mit ihrer Darstellung der kämpfenden Parteien, der Armee, des Volkes und des historischen Hintergrundes einen großen Sieg des Realismus in Schillers Entwicklung, und sie war eine entscheidende Wende zur nationalen Thematik auf der deutschen Bühne ... Seit Shakespeares Tagen war ihr nichts Gleichartiges an dramatischer Kraft mehr vorangegangen: Sie hat die glückliche Wahl eines vaterländischen Stoffes, und aus ihr weht der feurige Atem der nationalen Sehnsucht des deutschen Volkes.'" (A. Abusch)