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Diebe in der Nacht

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1937, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg: Der junge Halbengländer Joseph sucht in der jüdischen Siedlung Esras Turm in Palästina ein neues Leben. Doch über ihm und der Kommune lasten dunkle Schatten: die Nazi-Verfolgung in Europa, der Terror der Araber, der Gegenterror militante jüdischer Gruppen und die zunehmenden Restriktionen der britischen Mandatsmacht, die jüdische Neuansiedlungen erschweren. Der Traum von einer sicheren Heimat scheint für die aus Europa geflohenen Juden unerreichbar. Der Roman beleuchtet die historischen Wurzeln des Nahost-Konflikts. Arthur Koestler, ein einflussreicher Intellektueller und Aktivist des 20. Jahrhunderts, greift in seinem Werk die großen politischen Themen seiner Zeit auf und erkundet Grenzen und Extreme. Basierend auf seinen eigenen Erfahrungen in einem Kibbuz erzählt er die Geschichte der Gründung einer jüdischen Siedlung in Palästina am Vorabend des Krieges. Fiktion und Zeitdokument werden geschickt verknüpft. Koestler, der seinen Roman 1945 in Jerusalem in einer von Terrorismus und Brutalität geprägten Atmosphäre vollendete, ermöglicht ein vertieftes Verständnis der Konflikthintergründe zwischen Arabern und jüdischen Siedlern.

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Diebe in der Nacht, Arthur Koestler

Langue
Année de publication
1983
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4,5
Très bien
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Langue
Allemand
Éditeur
Ullstein
Publié
1983
Format
souple
ISBN10
3548202853
ISBN13
9783548202853
Séries
Titre original
Thieves in the night
Évaluation
4,45 sur 5
Description
1937, kurz vor dem Zweiten Weltkrieg: Der junge Halbengländer Joseph sucht in der jüdischen Siedlung Esras Turm in Palästina ein neues Leben. Doch über ihm und der Kommune lasten dunkle Schatten: die Nazi-Verfolgung in Europa, der Terror der Araber, der Gegenterror militante jüdischer Gruppen und die zunehmenden Restriktionen der britischen Mandatsmacht, die jüdische Neuansiedlungen erschweren. Der Traum von einer sicheren Heimat scheint für die aus Europa geflohenen Juden unerreichbar. Der Roman beleuchtet die historischen Wurzeln des Nahost-Konflikts. Arthur Koestler, ein einflussreicher Intellektueller und Aktivist des 20. Jahrhunderts, greift in seinem Werk die großen politischen Themen seiner Zeit auf und erkundet Grenzen und Extreme. Basierend auf seinen eigenen Erfahrungen in einem Kibbuz erzählt er die Geschichte der Gründung einer jüdischen Siedlung in Palästina am Vorabend des Krieges. Fiktion und Zeitdokument werden geschickt verknüpft. Koestler, der seinen Roman 1945 in Jerusalem in einer von Terrorismus und Brutalität geprägten Atmosphäre vollendete, ermöglicht ein vertieftes Verständnis der Konflikthintergründe zwischen Arabern und jüdischen Siedlern.