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„Sie sagen, ich soll sterben. Sie sagen, ich hätte Männern den Atem gestohlen und jetzt müssten sie mir den meinen stehlen.“ Island, 1828. Agnes, eine selbstbewusste und verschlossene Frau, wird als respektierte Magd angesehen, doch ihre Gedanken und Gefühle behält sie für sich. Als sie des Mordes an zwei Männern beschuldigt wird, steht sie allein da. Bis zur Hinrichtung soll sie im Haus eines Beamten leben, was die Familie in Aufruhr versetzt. Sie sind entsetzt, eine Mörderin beherbergen zu müssen, doch Agnes beginnt, Stück für Stück ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Die Tat war brutal: zwei Männer wurden erschlagen, erstochen und verbrannt. Agnes und ein junges Paar werden zum Tode verurteilt, und der Landrat will an Agnes ein Exempel statuieren. Trotz des Urteils und der Ablehnung der Familie nimmt Agnes es scheinbar gelassen hin. Bei der Arbeit findet sie manchmal Trost und kann ihr Schicksal für einen Moment vergessen. Die raue Landschaft und die ärmliche Unterkunft sind ihr vertraut, bis sie einen Mann trifft und sich nach langer Zeit ihre Sehnsucht nach Liebe eingesteht. Der Schmerz über seinen Tod, für den sie verantwortlich gemacht wird, überlagert alles, auch die Angst vor ihrem eigenen Ende. Schließlich öffnet sie sich einem jungen Vikar, der sie auf den Weg der Reue führen soll. Während ihrer Gespräche ahnt vor allem die Hausherrin Margrét, dass die offizielle Wahrheit über Agnes möglicherweise falsch ist.
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Das Seelenhaus, Hannah Kent
- Langue
- Année de publication
- 2015
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- (rigide),
- État du livre
- Très bon
- Prix
- 3,19 €
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- Titre
- Das Seelenhaus
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Hannah Kent
- Éditeur
- Droemer Verlag
- Publié
- 2015
- Format
- rigide
- Séries
- Mots clés
- Fiction, Polars & Thrillers, La nature, Romans historiques, Polars, Thriller, Femmes, Relations, Meurtres, 19e siècle, Thrillers psychologiques, Adapté au cinéma, Littérature nordique, Romans psychologiques, Relations familiales, Polars nordiques, Meurtriers, Pauvreté, Propriétés, fermes, Premier roman, Communauté, Islande, Littérature australienne, Prêtres, Peine de mort, Femme fatale
- Première publication
- 2013
- Titre original
- Burial Riters
- Évaluation
- 4 sur 5
- Description
- „Sie sagen, ich soll sterben. Sie sagen, ich hätte Männern den Atem gestohlen und jetzt müssten sie mir den meinen stehlen.“ Island, 1828. Agnes, eine selbstbewusste und verschlossene Frau, wird als respektierte Magd angesehen, doch ihre Gedanken und Gefühle behält sie für sich. Als sie des Mordes an zwei Männern beschuldigt wird, steht sie allein da. Bis zur Hinrichtung soll sie im Haus eines Beamten leben, was die Familie in Aufruhr versetzt. Sie sind entsetzt, eine Mörderin beherbergen zu müssen, doch Agnes beginnt, Stück für Stück ihre Lebensgeschichte zu erzählen. Die Tat war brutal: zwei Männer wurden erschlagen, erstochen und verbrannt. Agnes und ein junges Paar werden zum Tode verurteilt, und der Landrat will an Agnes ein Exempel statuieren. Trotz des Urteils und der Ablehnung der Familie nimmt Agnes es scheinbar gelassen hin. Bei der Arbeit findet sie manchmal Trost und kann ihr Schicksal für einen Moment vergessen. Die raue Landschaft und die ärmliche Unterkunft sind ihr vertraut, bis sie einen Mann trifft und sich nach langer Zeit ihre Sehnsucht nach Liebe eingesteht. Der Schmerz über seinen Tod, für den sie verantwortlich gemacht wird, überlagert alles, auch die Angst vor ihrem eigenen Ende. Schließlich öffnet sie sich einem jungen Vikar, der sie auf den Weg der Reue führen soll. Während ihrer Gespräche ahnt vor allem die Hausherrin Margrét, dass die offizielle Wahrheit über Agnes möglicherweise falsch ist.







