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In "Der Fetischist", einer Sammlung von 14 sehr unterschiedlichen Kurztexten, zeigt Herr Tournier, was ein literarischer Künstler in der konzentrierten Form der Geschichte, Erzählung oder Novelle erreichen kann. Ob er eine konkrete Situation stilisiert oder Handlungen aus einer abstrakten Idee ableitet (er pendelt zwischen den beiden Formeln), produziert Herr Tournier dramatische Erzählungen, deren Wirkung direkt mit der Ökonomie der Mittel verbunden ist. Der "Knoten des Hasses", der einen Zwerg dazu bringt, die schöne Frau zu töten, deren Liebhaber er geworden ist, die Obsession mit Frauenunterwäsche, die den Fetischisten zu Gewalttaten führt, die tödlichen künstlerischen Experimente des Fotografen - dies sind einige der Situationen, die Herr Tournier nutzt, um zu veranschaulichen, wie das literarische Handwerk gleichzeitig eine allgegenwärtige Irrationalität projizieren und zähmen kann.
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Die Familie Adam. Erzählungen, Michel Tournier
- Langue
- Année de publication
- 1999
- Reliure
- (souple)
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- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Michel Tournier
- Éditeur
- Fischer (TB.), Frankfurt
- Publié
- 1999
- Format
- souple
- Pages
- 238
- ISBN13
- 9783596258598
- Séries
- Mots clés
- Fiction, Roman social
- Évaluation
- 3,7 sur 5
- Description
- In "Der Fetischist", einer Sammlung von 14 sehr unterschiedlichen Kurztexten, zeigt Herr Tournier, was ein literarischer Künstler in der konzentrierten Form der Geschichte, Erzählung oder Novelle erreichen kann. Ob er eine konkrete Situation stilisiert oder Handlungen aus einer abstrakten Idee ableitet (er pendelt zwischen den beiden Formeln), produziert Herr Tournier dramatische Erzählungen, deren Wirkung direkt mit der Ökonomie der Mittel verbunden ist. Der "Knoten des Hasses", der einen Zwerg dazu bringt, die schöne Frau zu töten, deren Liebhaber er geworden ist, die Obsession mit Frauenunterwäsche, die den Fetischisten zu Gewalttaten führt, die tödlichen künstlerischen Experimente des Fotografen - dies sind einige der Situationen, die Herr Tournier nutzt, um zu veranschaulichen, wie das literarische Handwerk gleichzeitig eine allgegenwärtige Irrationalität projizieren und zähmen kann.




