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Blankenburg

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Eingeschlossen in einem mysteriösen und metaphysischen Käfig sucht ein Mann, der an einer seltsamen Krankheit leidet, die ihm das Lesen von Büchern und das Entziffern der Zeichen der Welt unmöglich macht, Heilung in der Briefkorrespondenz mit einer strahlenden Prinzessin, der Vestalin der literarischen Klassiker aller Zeiten. In sieben schwindelerregenden Briefen erzählt der „Illettore“ sein Leben als eine „scheinbare Tode“. Die Erzählung verwandelt sich von Seite zu Seite in eine Therapie, um wieder Hoffnung und Vorstellungskraft zu gewinnen, ein Weg, der ihm schließlich die Euphorie der Genesung schenkt. Dieses Buch, besessen von Büchern, ist ein intensives Seminar für unruhige und unvernünftige Leser, ein Reise in eine dunkle Mine, reich an leuchtenden, facettenreichen und rätselhaften Sätzen und Bildern, wie kostbare Steine. Als halluzinierter Versuch, „wie weit man gehen kann, wenn man zu weit geht“, ist Burgers Geständnis auch – wie der kurze autobiografische Essay am Ende des Bandes offenbart – das einzigartige Dokument einer Erfahrung mit klinischer Depression, ein ironischer „Überlebensversuch in Prosa“, geschrieben gegen das Vergessen: „Der Schriftsteller vergisst nie, er hegt für immer Groll.“

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Blankenburg, Hermann Bürger

Langue
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1990
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4,0
Très bien
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Titre
Blankenburg
Langue
Allemand
Publié
1990
Format
souple
ISBN10
3596295890
ISBN13
9783596295890
Séries
Évaluation
4 sur 5
Description
Eingeschlossen in einem mysteriösen und metaphysischen Käfig sucht ein Mann, der an einer seltsamen Krankheit leidet, die ihm das Lesen von Büchern und das Entziffern der Zeichen der Welt unmöglich macht, Heilung in der Briefkorrespondenz mit einer strahlenden Prinzessin, der Vestalin der literarischen Klassiker aller Zeiten. In sieben schwindelerregenden Briefen erzählt der „Illettore“ sein Leben als eine „scheinbare Tode“. Die Erzählung verwandelt sich von Seite zu Seite in eine Therapie, um wieder Hoffnung und Vorstellungskraft zu gewinnen, ein Weg, der ihm schließlich die Euphorie der Genesung schenkt. Dieses Buch, besessen von Büchern, ist ein intensives Seminar für unruhige und unvernünftige Leser, ein Reise in eine dunkle Mine, reich an leuchtenden, facettenreichen und rätselhaften Sätzen und Bildern, wie kostbare Steine. Als halluzinierter Versuch, „wie weit man gehen kann, wenn man zu weit geht“, ist Burgers Geständnis auch – wie der kurze autobiografische Essay am Ende des Bandes offenbart – das einzigartige Dokument einer Erfahrung mit klinischer Depression, ein ironischer „Überlebensversuch in Prosa“, geschrieben gegen das Vergessen: „Der Schriftsteller vergisst nie, er hegt für immer Groll.“