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Aus meiner Waldheimat

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„Für einen Bauersmenschen ist er zu kleber (schwächlich), wird halt ein Pfarrer oder ein Schneider müssen werden.“ So endete die Beratung über die Zukunft eines Jungen in der ärmlichen Stube des Kluppeneggerhofes im steirischen Alpl. Der Junge war Peter Rosegger, der später als großer Volksdichter bekannt wurde. Seine Kindheitserinnerungen prägten ihn wie kaum einen anderen deutschsprachigen Schriftsteller und machten seine Heimat, die Waldheimat, populär. In dem Band, der seine Erlebnisse zwischen 1848 und 1870 beschreibt, erzählt er von den Freuden und Leiden des bloßfüßigen Hüterbuben. Die kleinen, oft unbedeutenden Dinge, die er schildert, bilden dennoch eine große und lebendige Welt. Das harte Leben seiner Eltern, die um den Bestand des Hofes kämpften, und die Herausforderungen, die er selbst erlebte, sind zentral. Mit blaugefrorenen Fingern holte er für einen Gulden die "Christagsfreude" und reflektierte: „Wie war ich so reich damals, als ich arm war!“ In seinen Kindertagen schuf er sich eine eigene Welt, während er beim Viehhüten in phantasievolle Träumereien versank. Er war ein Schwärmer, der mit Steinchen die Abendwölkchen traf und am Sterbelager des armen Meisensepp lernte, was es heißt, recht zu leben und zu sterben. Jede dieser kleinen Geschichten ist rührend und erfrischend, und Rosegger hoffte, sie könnten den Lesern „ein wenig kühle Waldluft und schuldlose Kindesfrohheit“ bringen.

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Aus meiner Waldheimat, Peter Rosegger

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Titre
Aus meiner Waldheimat
Langue
Allemand
Éditeur
Reclam
Format
souple
Pages
69
ISBN10
3150077974
ISBN13
9783150077979
Séries
Évaluation
2,75 sur 5
Description
„Für einen Bauersmenschen ist er zu kleber (schwächlich), wird halt ein Pfarrer oder ein Schneider müssen werden.“ So endete die Beratung über die Zukunft eines Jungen in der ärmlichen Stube des Kluppeneggerhofes im steirischen Alpl. Der Junge war Peter Rosegger, der später als großer Volksdichter bekannt wurde. Seine Kindheitserinnerungen prägten ihn wie kaum einen anderen deutschsprachigen Schriftsteller und machten seine Heimat, die Waldheimat, populär. In dem Band, der seine Erlebnisse zwischen 1848 und 1870 beschreibt, erzählt er von den Freuden und Leiden des bloßfüßigen Hüterbuben. Die kleinen, oft unbedeutenden Dinge, die er schildert, bilden dennoch eine große und lebendige Welt. Das harte Leben seiner Eltern, die um den Bestand des Hofes kämpften, und die Herausforderungen, die er selbst erlebte, sind zentral. Mit blaugefrorenen Fingern holte er für einen Gulden die "Christagsfreude" und reflektierte: „Wie war ich so reich damals, als ich arm war!“ In seinen Kindertagen schuf er sich eine eigene Welt, während er beim Viehhüten in phantasievolle Träumereien versank. Er war ein Schwärmer, der mit Steinchen die Abendwölkchen traf und am Sterbelager des armen Meisensepp lernte, was es heißt, recht zu leben und zu sterben. Jede dieser kleinen Geschichten ist rührend und erfrischend, und Rosegger hoffte, sie könnten den Lesern „ein wenig kühle Waldluft und schuldlose Kindesfrohheit“ bringen.