Bookbot

Comische Erzählungen

Évaluation du livre

Paramètres

  • 225pages
  • 8 heures de lecture

En savoir plus sur le livre

Aufklärung: Enttabuisierung der Sexualität, auch der weiblichen! »Beym Pan, (ruft Paris aus) wenn`s hier nur wollen gilt, so wollt‹ ich, daß sie schon in meinem Bette wäre!« Wielands Skandalon von 1765, die »Comischen Erzählungen«, heitere, ironisch-hintergründige, witzig pointierte erotische Erzählungen nach antiken Vorbildern, mal augenzwinkernd kommentiert, mal subtil angedeutet oder anspielungsreich umschrieben, sind nicht nur ein literarischer Meilenstein der Enttabuisierung der Sexualität, auch und vor allem der weiblichen, sondern zugleich auch ein in Vers- und Reimgestaltung virtuos gefertigtes Meisterwerk freizügiger Dichtung. Das provozierte die Zeitgenossen, die Wieland als unsittlichen, jugendverderbenden »Wollustsänger« angriffen, der mit seinen »Buhlgesängen« die »junge Unschuld am Altar der Wollust schlachte«.

Achat du livre

Comische Erzählungen, Christoph Martin Wieland

Langue
Année de publication
1984
product-detail.submit-box.info.binding
(rigide),
État du livre
Très bon
Prix
4,39 €

Modes de paiement

5,0
Excellent
1 Évaluations

Il manque plus que ton avis ici.

Titre
Comische Erzählungen
Langue
Allemand
Éditeur
Greno
Publié
1984
Format
rigide
Pages
225
ISBN10
3921568102
ISBN13
9783921568101
Séries
Évaluation
5 sur 5
Description
Aufklärung: Enttabuisierung der Sexualität, auch der weiblichen! »Beym Pan, (ruft Paris aus) wenn`s hier nur wollen gilt, so wollt‹ ich, daß sie schon in meinem Bette wäre!« Wielands Skandalon von 1765, die »Comischen Erzählungen«, heitere, ironisch-hintergründige, witzig pointierte erotische Erzählungen nach antiken Vorbildern, mal augenzwinkernd kommentiert, mal subtil angedeutet oder anspielungsreich umschrieben, sind nicht nur ein literarischer Meilenstein der Enttabuisierung der Sexualität, auch und vor allem der weiblichen, sondern zugleich auch ein in Vers- und Reimgestaltung virtuos gefertigtes Meisterwerk freizügiger Dichtung. Das provozierte die Zeitgenossen, die Wieland als unsittlichen, jugendverderbenden »Wollustsänger« angriffen, der mit seinen »Buhlgesängen« die »junge Unschuld am Altar der Wollust schlachte«.