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Briefe einer Peruanerin

Femmes de Lettres, Bd. 3

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Im Jahr 1751 kritisiert Turgot den Feminismus von Madame de Grafigny und bemerkt: "Im Grunde würde ich Ihnen nicht raten, Ihren Roman für den Ruhm der Frauen zu verderben, sie braucht ihn nicht." Victor Hugo schreibt 1820: "Madame de Grafigny hat nicht das Talent zu beobachten, insbesondere nicht die großen Männer. Ihr Stil, zumindest fade, mindert das Interesse an ihrem Thema." 1850 wird die Romanautorin von Sainte-Beuve als "sozialistisch" abgelehnt. Die Lektüre der "Briefe einer Peruanerin" durch die Kritiker des 19. Jahrhunderts ist daher rein ideologisch, was möglicherweise zu ihrem Vergessen beigetragen hat. Colette Piau-Gillot fragt in ihrer Einleitung: Ist es ein feministischer Diskurs, ein weiblicher Diskurs oder ein Diskurs im Femininen? Ist es ein revolutionärer oder reformistischer Diskurs? Der Leser des 21. Jahrhunderts wird wohl besser urteilen können als die strengen Zensoren des 19. Jahrhunderts.

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Briefe einer Peruanerin, Françoise de Grafigny

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