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Friedrich Schiller: Die Jungfrau von Orleans

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Mit seinem 1801 erschienenen und uraufgeführten Drama "Die Jungfrau von Orleans" hatte Friedrich Schiller zu seinen Lebzeiten großen Erfolg. Die Geschichte des lothringischen Bauernmädchens Johanna von Orleans, das - unter Berufung auf göttliche Eingebung - die französischen Truppen von Sieg zu Sieg führte, dann in die Hände der Engländer fiel und 1431 als Hexe verbrannt wurde, rückt Schiller aus den Grenzen des bloßen Geschichtsdramas heraus - Johanna wird bei Schiller nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt, sondern erlebt die Apotheose auf dem Schlachtfeld. Formal nimmt diese "romantische Tragödie" eine Sonderstellung in Schillers Werk ein: die dramatische Entwicklung wird durch lyrische Passagen unterbrochen, die Versformen sind ungewöhnlich vielfältig und reichen vom Blankvers über die feierliche Form der Stanze bis hin zum jambischen Trimeter, dem Dramenvers der antiken Tragödie. Text aus Reclams Universal-Bibliothek mit Verszählung der gedruckten Ausgabe.

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Friedrich Schiller: Die Jungfrau von Orleans, Claudia Müller-Völkl

Langue
Année de publication
2013
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Titre
Friedrich Schiller: Die Jungfrau von Orleans
Langue
Allemand
Publié
2013
Format
souple
Pages
138
ISBN10
3140225601
ISBN13
9783140225601
Séries
Évaluation
5 sur 5
Description
Mit seinem 1801 erschienenen und uraufgeführten Drama "Die Jungfrau von Orleans" hatte Friedrich Schiller zu seinen Lebzeiten großen Erfolg. Die Geschichte des lothringischen Bauernmädchens Johanna von Orleans, das - unter Berufung auf göttliche Eingebung - die französischen Truppen von Sieg zu Sieg führte, dann in die Hände der Engländer fiel und 1431 als Hexe verbrannt wurde, rückt Schiller aus den Grenzen des bloßen Geschichtsdramas heraus - Johanna wird bei Schiller nicht auf dem Scheiterhaufen verbrannt, sondern erlebt die Apotheose auf dem Schlachtfeld. Formal nimmt diese "romantische Tragödie" eine Sonderstellung in Schillers Werk ein: die dramatische Entwicklung wird durch lyrische Passagen unterbrochen, die Versformen sind ungewöhnlich vielfältig und reichen vom Blankvers über die feierliche Form der Stanze bis hin zum jambischen Trimeter, dem Dramenvers der antiken Tragödie. Text aus Reclams Universal-Bibliothek mit Verszählung der gedruckten Ausgabe.