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Die Protagonisten in den thematisierten Filmen stehen vor der Frage: Was tun, wenn man nur noch ein halbes Jahr zu leben hat? Diese Auseinandersetzung geht über überzeugendes Schauspiel und dramatische Sterbeszenen hinaus und bietet eine filmtechnisch detaillierte Analyse des nahenden Todes. Birgit Lippert untersucht mithilfe der neoformalistischen Filmanalyse und der Grounded Theory vier exemplarische Filme: Mein Leben ohne mich, Ikiru, Oskar und die Dame in Rosa sowie Die Invasion der Barbaren. Die Analyse konzentriert sich auf die Entwicklung der Protagonisten, die Nutzung der verbleibenden Zeit, Grenzreflexion und den Umgang mit dem persönlichen Umfeld. Dabei werden Muster identifiziert, die umfassend beschrieben und im Kontext von Modernisierungstheorien diskutiert. Lippert leistet einen bedeutenden Beitrag zum Diskurs über die Rolle der Medien in der modernen Sepulkralkultur. Auch Filmanalytiker profitieren von dieser neuen Lesart, die zur Debatte über die Bedeutung formaler Eigenschaften im Konstrukt Film anregt. Die Arbeit richtet sich an Interessierte der Sozialwissenschaften und Medienbildung sowie an Filmfans und -kritiker.
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Die Zeit, die bleibt, Birgit Lippert
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- 2020
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