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Das Gespenst in der Ingenieurburg

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In diesem Büchlein sind drei Erzählungen aus den letzten Jahrzehnten der Zarenzeit versammelt, übersetzt von Aljonna Möckel. Diese Texte, die in längst vergessenen Sammlungen erschienen sind, erleben eine kleine Auferstehung. Sie sind spannend, abenteuerlich, böse und voller Überraschungen. Eine der Geschichten, „Der Gedanke“ von Leonid Andrejew, beschreibt einen Mord aus der Perspektive des eiskalten Täters, einem Arzt, und bietet ein Psychogramm eines Mörders. Die anderen beiden Geschichten sind fesselnde Gespenstergeschichten, die mit Grusel und unerwarteten Wendungen aufwarten. Alexej Tolstoi präsentiert den berüchtigten „Graf Cagliostro“, einen italienischen Abenteurer, der im 18. Jahrhundert die europäischen Höhlen heimsuchte und hier einen russischen Gutsherrn manipuliert, dessen Liebe zu einem Frauenbildnis vergangener Zeiten katastrophale Folgen hat. Nikolai Leskow, der älteste Autor, thematisiert in „Gespenst in der Ingenieurburg“ die Gerüchte über überirdische Vorkommnisse in einer zaristischen Kadettenanstalt, wo die Petersburger Kadetten, noch Kinder, über die Gespenster spotten, aber selbst in das Unerklärliche hineingezogen werden. Ein ungewöhnliches, packendes und herausforderndes Werk, ergänzt durch ein Vorwort der Übersetzerin.

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Das Gespenst in der Ingenieurburg, Alexej Tolstoi

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2021
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