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In Sachen Liebe ...

Don Juan und Casanova vor Gericht

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Ich bin ganz hingerissen von Ihrem Stück. Geschlechterstereotype mag ich eigentlich nicht, aber wenn sie so witzig und weise präsentiert werden, amüsiere ich mich köstlich. Hoffentlich gibt es bald eine Aufführung! Die Liebe und das Recht werden vielfältig konnotiert, jedoch kaum miteinander verbunden. Dies wird nicht untersucht, sondern auf unterhaltsame Weise vorgeführt. Das Ergebnis ist ein Vergnügen an einem Spiel mit altbekannten Figuren, die in dieser Form neu agieren und deren verquere Geschichten man ihnen zutraut. Das Recht schaut dabei milde zu. Wenn der Jurist und Journalist Rudolf Gerhardt zwei archetypische Frauenhelden auf die Bühne und vor Gericht bringt, geht es um Literatur. Ihre unterschiedlichen Bilder und Ideale der Frau lassen an Justitia denken – diesmal in einem Doppelpack. Ist dieses Mädchen, die Augen verbunden, mit einer Waage in der einen Hand und einem Schwert in der anderen, nicht auch eine Projektionsfläche männlicher Stereotypen? Ein Ideal, das in der Abstraktion rein erscheint, in der Realität jedoch oft unerfüllte Wünsche hinterlässt. Auch darum geht es mit feinstem esprit in diesem Schauspiel.

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In Sachen Liebe ..., Rudolf Gerhardt

Langue
Année de publication
2013
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Titre
In Sachen Liebe ...
Sous-titre
Don Juan und Casanova vor Gericht
Langue
Allemand
Éditeur
Nomos
Publié
2013
Format
souple
Pages
134
ISBN10
3848706539
ISBN13
9783848706532
Séries
Description
Ich bin ganz hingerissen von Ihrem Stück. Geschlechterstereotype mag ich eigentlich nicht, aber wenn sie so witzig und weise präsentiert werden, amüsiere ich mich köstlich. Hoffentlich gibt es bald eine Aufführung! Die Liebe und das Recht werden vielfältig konnotiert, jedoch kaum miteinander verbunden. Dies wird nicht untersucht, sondern auf unterhaltsame Weise vorgeführt. Das Ergebnis ist ein Vergnügen an einem Spiel mit altbekannten Figuren, die in dieser Form neu agieren und deren verquere Geschichten man ihnen zutraut. Das Recht schaut dabei milde zu. Wenn der Jurist und Journalist Rudolf Gerhardt zwei archetypische Frauenhelden auf die Bühne und vor Gericht bringt, geht es um Literatur. Ihre unterschiedlichen Bilder und Ideale der Frau lassen an Justitia denken – diesmal in einem Doppelpack. Ist dieses Mädchen, die Augen verbunden, mit einer Waage in der einen Hand und einem Schwert in der anderen, nicht auch eine Projektionsfläche männlicher Stereotypen? Ein Ideal, das in der Abstraktion rein erscheint, in der Realität jedoch oft unerfüllte Wünsche hinterlässt. Auch darum geht es mit feinstem esprit in diesem Schauspiel.