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Gebrauchsanweisung für Wien

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In der Reihe der Gebrauchsanweisungen für das Weite gibt es nun eine vertiefende Reiseanleitung für Wien. Grundkenntnisse der Stadt werden vorausgesetzt; das Buch bietet keinen Stadtplan oder Sehenswürdigkeiten. Es geht darum, die Wiener Lebensart kennenzulernen und zu verstehen. Monika Czernin, ehemalige Kulturredakteurin der Wiener Tageszeitung Die Presse, lebt in München und kennt die Ansprüche deutscher Reisender. Sie beleuchtet die feinen Unterschiede der Kaffeehäuser, Bälle und edlen Hotels und erzählt vom "roten Wien" und dem alten Adel. Mit einem geschickten Mix aus Zeitgeist und Tradition bestätigt sie die Klischees von Charme, Skurrilität, Nörgelei und Morbidität durch einen reichen Anekdotenschatz. Czernin zitiert liebevoll die kleinen Aperçus der Wiener Hautevolee, die für einen Gesellschaftskreis typisch sind, der in der Vergangenheit verwurzelt ist. Kultur hat in Wien höchste Bedeutung. Als Mitglied einer alt-österreichischen Familie weiß sie, wie man sich in der Stadt bewegt, um dazuzugehören. Ihr eigenes gesellschaftliches Crossover zwischen Kaisermühlen und Hotel Sacher zeigt kulturelle Flexibilität. Touristen lernen, wie man richtig Wiener Schnitzel bestellt, ohne sich zu blamieren. Nach der Lektüre wird man viele Eigenarten der Stadtbewohner besser verstehen und Wien "von innen" kennenlernen.

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Gebrauchsanweisung für Wien, Monika Czernin

Langue
Année de publication
2003
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Langue
Allemand
Éditeur
Piper
Publié
2003
Format
souple
Pages
192
ISBN10
3492275117
ISBN13
9783492275118
Séries
Première publication
2005
Titre original
Gebrauchsanweisung für Wien
Évaluation
3,45 sur 5
Description
In der Reihe der Gebrauchsanweisungen für das Weite gibt es nun eine vertiefende Reiseanleitung für Wien. Grundkenntnisse der Stadt werden vorausgesetzt; das Buch bietet keinen Stadtplan oder Sehenswürdigkeiten. Es geht darum, die Wiener Lebensart kennenzulernen und zu verstehen. Monika Czernin, ehemalige Kulturredakteurin der Wiener Tageszeitung Die Presse, lebt in München und kennt die Ansprüche deutscher Reisender. Sie beleuchtet die feinen Unterschiede der Kaffeehäuser, Bälle und edlen Hotels und erzählt vom "roten Wien" und dem alten Adel. Mit einem geschickten Mix aus Zeitgeist und Tradition bestätigt sie die Klischees von Charme, Skurrilität, Nörgelei und Morbidität durch einen reichen Anekdotenschatz. Czernin zitiert liebevoll die kleinen Aperçus der Wiener Hautevolee, die für einen Gesellschaftskreis typisch sind, der in der Vergangenheit verwurzelt ist. Kultur hat in Wien höchste Bedeutung. Als Mitglied einer alt-österreichischen Familie weiß sie, wie man sich in der Stadt bewegt, um dazuzugehören. Ihr eigenes gesellschaftliches Crossover zwischen Kaisermühlen und Hotel Sacher zeigt kulturelle Flexibilität. Touristen lernen, wie man richtig Wiener Schnitzel bestellt, ohne sich zu blamieren. Nach der Lektüre wird man viele Eigenarten der Stadtbewohner besser verstehen und Wien "von innen" kennenlernen.