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Edgar Hilsenraths Der Nazi und der Friseur im Holocaust-Diskurs der 1960er und 1970er Jahre. Ein Vergleich der amerikanischen

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Die Rezeption des Holocaust mit literarischen Mitteln impliziert stets die Frage, nach welchen ästhetischen, aber auch nicht-ästhetischen Konventionen entsprechende Werke gestaltet werden sollen. Besonders die Herangehensweise in Form der Groteske in Hilsenraths "Der Nazi und der Friseur" provozierte erhebliche Diskussionen um eine angemessene Verarbeitung der Shoah. Die vorliegende Studie bietet eine vergleichende Analyse der zeitgenössischen amerikanischen und deutschen Literaturkritik, um die jeweils herangezogenen Bewertungskriterien zu untersuchen. Dabei zeigt sich, dass in der amerikanischen Kritik vorrangig literaturimmanente Kriterien, hingegen in der deutschen Kritik auch nichtliterarische Kriterien zur Einschätzung der Qualität des Romans herangezogen werden. Die Literaturkritik der Zeit bietet insofern auch Einblicke in die moralisch gefärbten Darstellungs-Konventionen, welche den Holocaust-Diskurs der 1960er und 1970er Jahre überformten.

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Edgar Hilsenraths Der Nazi und der Friseur im Holocaust-Diskurs der 1960er und 1970er Jahre. Ein Vergleich der amerikanischen, Christian Igelbrink

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2020
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Titre
Edgar Hilsenraths Der Nazi und der Friseur im Holocaust-Diskurs der 1960er und 1970er Jahre. Ein Vergleich der amerikanischen
Langue
Allemand
Publié
2020
Format
souple
Pages
72
ISBN10
3961467552
ISBN13
9783961467556
Séries
Description
Die Rezeption des Holocaust mit literarischen Mitteln impliziert stets die Frage, nach welchen ästhetischen, aber auch nicht-ästhetischen Konventionen entsprechende Werke gestaltet werden sollen. Besonders die Herangehensweise in Form der Groteske in Hilsenraths "Der Nazi und der Friseur" provozierte erhebliche Diskussionen um eine angemessene Verarbeitung der Shoah. Die vorliegende Studie bietet eine vergleichende Analyse der zeitgenössischen amerikanischen und deutschen Literaturkritik, um die jeweils herangezogenen Bewertungskriterien zu untersuchen. Dabei zeigt sich, dass in der amerikanischen Kritik vorrangig literaturimmanente Kriterien, hingegen in der deutschen Kritik auch nichtliterarische Kriterien zur Einschätzung der Qualität des Romans herangezogen werden. Die Literaturkritik der Zeit bietet insofern auch Einblicke in die moralisch gefärbten Darstellungs-Konventionen, welche den Holocaust-Diskurs der 1960er und 1970er Jahre überformten.