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Lara Cardella beschreibt exemplarisch den sizilianischen Macho und die Ausbeutung und Unterdrückung der (sizilianischen) Frau. Sie zeichnet die archaischen und derben Bräuche ihrer Heimat nach - und kam dadurch in große Schwierigkeiten: Ihrem Vater, Versicherungsvertreter, blieben plötzlich die Kunden weg; die Mutter, Stationsschwester in einem Krankenhaus, mußte sich von ihrer Stelle beurlauben lassen, die jüngere Schwester die Schule wechseln. Sogar der Bürgermeister ihrer Heimatstadt Licata trat zurück. Denn Lara Cardella hatte, plötzlich eine landesweite Berühmtheit, während einer Fernseh-Talkshow publik gemacht, daß eine jahrelang versprochen gewesene Gemeindebibliothek nie zustande gekommen war, desgleichen öffnete ein seit Jahren angekündigtes Familienberatungszentrum niemals seine Pforten. Beide Einrichtungen existieren inzwischen.
Nous avons un total de du titre Ich wollte Hosen (1990).
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Ich wollte Hosen, Lara Cardella
- Langue
- Année de publication
- 1990,
- État du livre
- Bon
- Prix
- 0,49 €
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- Titre
- Ich wollte Hosen
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Lara Cardella
- Éditeur
- Bertelsmann
- Publié
- 1990
- Séries
- Je voulais un pantalon
- Mots clés
- Fiction, Thème historique, Romans d'amour, Relations, 20e siècle, Europe du Sud, Italie, Maturation, Littérature italienne, Romance young adult, Relations familiales, Campagne, Droits des femmes, Sicile, Années 70 du XXe siècle
- Première publication
- 1989
- Titre original
- Volevo i pantaloni
- Évaluation
- 3,4 sur 5
- Description
- Lara Cardella beschreibt exemplarisch den sizilianischen Macho und die Ausbeutung und Unterdrückung der (sizilianischen) Frau. Sie zeichnet die archaischen und derben Bräuche ihrer Heimat nach - und kam dadurch in große Schwierigkeiten: Ihrem Vater, Versicherungsvertreter, blieben plötzlich die Kunden weg; die Mutter, Stationsschwester in einem Krankenhaus, mußte sich von ihrer Stelle beurlauben lassen, die jüngere Schwester die Schule wechseln. Sogar der Bürgermeister ihrer Heimatstadt Licata trat zurück. Denn Lara Cardella hatte, plötzlich eine landesweite Berühmtheit, während einer Fernseh-Talkshow publik gemacht, daß eine jahrelang versprochen gewesene Gemeindebibliothek nie zustande gekommen war, desgleichen öffnete ein seit Jahren angekündigtes Familienberatungszentrum niemals seine Pforten. Beide Einrichtungen existieren inzwischen.










