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Gebildete Menschlichkeit

Festschrift für Hans-Georg Wittig zum 80. Geburtstag

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„Ungeheuer ist viel. Doch nichts ist ungeheurer als der Mensch.“ Sophokles‘ Worte sind heute besonders relevant: Unsere kulturellen und technischen Errungenschaften sind beeindruckend, während wir gleichzeitig unser Leben und das der Umwelt in bedrohlicher Weise gefährden. Vor diesem Hintergrund sind Bildungsprozesse unerlässlich, die den Menschen über sich selbst aufklären. Immanuel Kant stellt zentrale Fragen des Mensch-Seins: „Was kann ich wissen?“, „Was soll ich tun?“, „Was darf ich hoffen?“ Diese Fragen werden in der Erkenntnistheorie, Metaphysik, Ethik und Theologie behandelt. Hans-Georg Wittigs pädagogische Anthropologie beleuchtet diese kantischen Fragen und bewegt sich im Spannungsfeld dieser Disziplinen. Sie fordert ein Denken, das neben der Zweckrationalität auch die vernehmende Vernunft einbezieht und objektive moralische Maßstäbe für unser Handeln betont. Die Frage nach dem göttlichen Grund unserer Existenz bleibt offen, doch eine an der Aufklärung orientierte liberale Theologie kann hilfreiche Deutungsmuster anbieten. Die Autoren dieser Festschrift knüpfen an Wittigs Gedanken an und entwickeln sie weiter, vereint in Albert Schweitzers Forderung nach einer „Heilighaltung des Lebens“.

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Gebildete Menschlichkeit, Michael Großmann

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2022
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