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Ist Theorie gut für die Juden?

Das fatale Erbe französischen Denkens

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Seit mindestens fünfzehn Jahren ist es Beobachtern der europäischen Gesellschaft bewusst, dass Antisemitismus nicht mehr nur eine Frage von Rassentheorie oder Nationalismus ist. Während Juden früher als „wurzelose Kosmopoliten“ betrachtet wurden, gelten sie heute als reaktionäre Kraft, die den Fortschritt in Richtung Multikulturalismus behindert, verstanden als friedliches Zusammenleben verschiedener Ethnien und Kulturen. Der Antisemit von einst sah Juden als minderwertig, heute betrachtet er sie als rassistisch. Das Buch untersucht das Aufkommen eines nachkriegs-theoretischen Diskurses über Trauma, Erinnerung, Opfer und den Holocaust und analysiert, wie „französisches Denken“ in die intellektuellen und ideologischen Komponenten des globalen und lokalen Antisemitismus verwickelt ist. Der Autor beleuchtet das Erbe von Heidegger in Frankreich und deckt die Mängel der radikalen Sozialkritik sowie der postkolonialen Theorie auf, die sich der Herausforderung des islamischen Terrorismus und des Judenhasses stellen müssen. Dieses Werk ist der erste Versuch, die französischen Reaktionen zu analysieren, die bedauerlicherweise zur Entstehung des neuen Antisemitismus beigetragen haben.

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Ist Theorie gut für die Juden?, Bruno Chaouat

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2024
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Titre
Ist Theorie gut für die Juden?
Sous-titre
Das fatale Erbe französischen Denkens
Langue
Allemand
Publié
2024
Format
souple
Pages
436
ISBN10
3893203117
ISBN13
9783893203116
Séries
Évaluation
4,2 sur 5
Description
Seit mindestens fünfzehn Jahren ist es Beobachtern der europäischen Gesellschaft bewusst, dass Antisemitismus nicht mehr nur eine Frage von Rassentheorie oder Nationalismus ist. Während Juden früher als „wurzelose Kosmopoliten“ betrachtet wurden, gelten sie heute als reaktionäre Kraft, die den Fortschritt in Richtung Multikulturalismus behindert, verstanden als friedliches Zusammenleben verschiedener Ethnien und Kulturen. Der Antisemit von einst sah Juden als minderwertig, heute betrachtet er sie als rassistisch. Das Buch untersucht das Aufkommen eines nachkriegs-theoretischen Diskurses über Trauma, Erinnerung, Opfer und den Holocaust und analysiert, wie „französisches Denken“ in die intellektuellen und ideologischen Komponenten des globalen und lokalen Antisemitismus verwickelt ist. Der Autor beleuchtet das Erbe von Heidegger in Frankreich und deckt die Mängel der radikalen Sozialkritik sowie der postkolonialen Theorie auf, die sich der Herausforderung des islamischen Terrorismus und des Judenhasses stellen müssen. Dieses Werk ist der erste Versuch, die französischen Reaktionen zu analysieren, die bedauerlicherweise zur Entstehung des neuen Antisemitismus beigetragen haben.