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Gewaltmarsch ist eine Auswahl von Radnótis Gedichten, die die zivile Erfahrung des Zweiten Weltkriegs im besetzten Europa dokumentiert. Seine Gedichte sind ein außergewöhnliches Zeugnis eines Geistes, der entschlossen ist, seine Zivilisation angesichts überwältigender Widrigkeiten zu bekräftigen. Miklós Radnóti war bereits ein etablierter Dichter, als der Zweite Weltkrieg ausbrach. Als die Nazis seine Heimatstadt Budapest übernahmen, wurde Radnóti in ein Arbeitslager in Bor im besetzten Serbien geschickt. 1944, als sich die Deutschen von der Ostfront zurückzogen, wurden Radnóti und seine Mitgefangenen gewaltsam zurück nach Ungarn marschiert. Am 9. November, zu schwach, um weiterzumachen, wurden er und viele Kameraden durch ein Erschießungskommando hingerichtet. Als die Leichen im folgenden Jahr exhumiert wurden, wurde Radnóti durch ein Notizbuch mit Gedichten in seiner Uniformjacke identifiziert. Diese Gedichte, die 1946 als Schäumender Himmel veröffentlicht wurden, sicherten ihm seinen Platz als einer der Giganten der modernen ungarischen Poesie.
Édition
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Gewaltmarsch, Miklós Radnóti
- Langue
- Année de publication
- 1979
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- (souple)
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- Titre
- Gewaltmarsch
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Miklós Radnóti
- Éditeur
- Corvina
- Publié
- 1979
- Format
- souple
- ISBN10
- 9631319776
- ISBN13
- 9789631319774
- Séries
- Mots clés
- Fiction, Poésie, Littérature hongroise
- Évaluation
- 5 sur 5
- Description
- Gewaltmarsch ist eine Auswahl von Radnótis Gedichten, die die zivile Erfahrung des Zweiten Weltkriegs im besetzten Europa dokumentiert. Seine Gedichte sind ein außergewöhnliches Zeugnis eines Geistes, der entschlossen ist, seine Zivilisation angesichts überwältigender Widrigkeiten zu bekräftigen. Miklós Radnóti war bereits ein etablierter Dichter, als der Zweite Weltkrieg ausbrach. Als die Nazis seine Heimatstadt Budapest übernahmen, wurde Radnóti in ein Arbeitslager in Bor im besetzten Serbien geschickt. 1944, als sich die Deutschen von der Ostfront zurückzogen, wurden Radnóti und seine Mitgefangenen gewaltsam zurück nach Ungarn marschiert. Am 9. November, zu schwach, um weiterzumachen, wurden er und viele Kameraden durch ein Erschießungskommando hingerichtet. Als die Leichen im folgenden Jahr exhumiert wurden, wurde Radnóti durch ein Notizbuch mit Gedichten in seiner Uniformjacke identifiziert. Diese Gedichte, die 1946 als Schäumender Himmel veröffentlicht wurden, sicherten ihm seinen Platz als einer der Giganten der modernen ungarischen Poesie.




