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Die Spira

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Elizabeth Toni Spira bleibt vielen in Österreich als „Kupplerin der Nation“ in Erinnerung. Über 23 Jahre hinweg besuchte sie für ihre Sendung „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ Menschen auf der Suche nach neuen Partnerschaften. Ihr Vermächtnis geht jedoch über die Rolle einer beliebten Heiratsvermittlerin hinaus; sie wird oft als „Königin der Herzen“ bezeichnet. Spira hinterlässt ein filmisches Werk, das mehr über Österreich erzählt, als vielen lieb ist. In ihren Filmen war sie selbst nie zu sehen, doch ihre markante, rauchige Stimme machte sie zur Ikone der österreichischen Fernsehgeschichte. In den 1970er Jahren gestaltete sie im Rahmen der ORF-Sendung „teleobjektiv“ Sozialreportagen, die oft für Aufruhr sorgten, wie etwa jene über die Fristenlösung. Anschließend entwickelte sie die Reihe „Alltagsgeschichten“, in der sie mit einfachen Fragen Passanten dazu brachte, ihr Leben zu offenbaren. Besonders wichtig war ihr, homosexuellen und transgender Menschen eine Stimme zu geben. Spira wurde 1942 in Glasgow geboren; ihre Familie war vor dem NS-Regime geflohen und kehrte 1946 nach Österreich zurück. Diese Erfahrung prägte sie, und ihre Filme reflektieren das Bewusstsein einer Vertriebenen.

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Die Spira, Stefanie Panzenböck

Langue
Année de publication
2022
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4,4
Très bien
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Titre
Die Spira
Sous-titre
Eine Biografie
Langue
Allemand
Publié
2022
Format
rigide
ISBN10
3854397046
ISBN13
9783854397045
Séries
Évaluation
4,35 sur 5
Description
Elizabeth Toni Spira bleibt vielen in Österreich als „Kupplerin der Nation“ in Erinnerung. Über 23 Jahre hinweg besuchte sie für ihre Sendung „Liebesg’schichten und Heiratssachen“ Menschen auf der Suche nach neuen Partnerschaften. Ihr Vermächtnis geht jedoch über die Rolle einer beliebten Heiratsvermittlerin hinaus; sie wird oft als „Königin der Herzen“ bezeichnet. Spira hinterlässt ein filmisches Werk, das mehr über Österreich erzählt, als vielen lieb ist. In ihren Filmen war sie selbst nie zu sehen, doch ihre markante, rauchige Stimme machte sie zur Ikone der österreichischen Fernsehgeschichte. In den 1970er Jahren gestaltete sie im Rahmen der ORF-Sendung „teleobjektiv“ Sozialreportagen, die oft für Aufruhr sorgten, wie etwa jene über die Fristenlösung. Anschließend entwickelte sie die Reihe „Alltagsgeschichten“, in der sie mit einfachen Fragen Passanten dazu brachte, ihr Leben zu offenbaren. Besonders wichtig war ihr, homosexuellen und transgender Menschen eine Stimme zu geben. Spira wurde 1942 in Glasgow geboren; ihre Familie war vor dem NS-Regime geflohen und kehrte 1946 nach Österreich zurück. Diese Erfahrung prägte sie, und ihre Filme reflektieren das Bewusstsein einer Vertriebenen.