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Harpagon ist eine der größten Schöpfungen von Molière. In diesem Mann atmet alles Geiz und Verfall. Von einer körperlichen Krankheit gequält, leidet Harpagon auch an einer Seelenkrankheit. Geizig spart er an der Nahrung und der Kleidung seiner Diener, am Hafer seiner Pferde, an der Unterstützung seines Sohnes, der gezwungen ist, zu Wucherzinsen zu leben, und an den Geschenken, die für seine Verlobte unerlässlich sind. Als Wucherer verleiht er zu exorbitanten Zinsen, kalkuliert und bewertet alle Gegenstände um ihn herum. In dieser staubigen und düsteren Atmosphäre, in der scharfe Worte aufblitzen, steht der geizige Vater dem kreditnehmenden Sohn gegenüber. Der Geiz zerstört die kindliche Liebe, die väterliche Liebe, jede Art von Liebe. Die im Garten vergrabene Kiste voller Gold ist die Seele, das Herz, der Atem selbst von Harpagon. Die Wiederbegegnung eines Mannes mit einer Kiste ist hier die einzige Hymne an die Liebe.
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Der Geizige, Molière
- Langue
- Année de publication
- 1962
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