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Titan 10

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»Was haben Sie gegen die Bevölkerungsexplosion unternommen?« »Wir zogen uns zum Südpol zurück und warteten ab. Nach einer Woche hatten die Leute Hunger. Nach zwei Wochen gab es Hungersnöte und Seuchen, nach drei Wochen Krieg und Anarchie. Wir brachen das Experiment ab.« »Warum haben Sie nicht zugelassen, dass sie sich gegenseitig umbrachten?« »Fünf Milliarden Leichen bedeuten fünfhundert Millionen Tonnen verrottendes Fleisch, Mann!" »Und warum sterilisieren Sie sie nicht?" »Zweieinhalb Milliarden Operationen sind eine ganze Menge. Und es ist zwecklos. Das würde man nie schaffen, weil sie sich praktisch unter der Hand immer weiter vermehren.« »Ich verstehe. Wie die marschierenden Chinesen.« »Was zum Teufel ist das?« »Jemand rechnete mal folgendes aus: Wenn alle Chinesen in Viererreihen an einem bestimmten Punkt vorbeimarschierten, könnten sie nie mehr damit aufhören, weil in der Zeit, die sie zum Vorbeimarschieren brauchen, genug Kinder geboren werden und heranwachsen, dass die Marschkolonne nie abreißen würde ... «

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Titan 10, Collectif d'auteurs

Langue
Année de publication
1979
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Titre
Titan 10
Langue
Allemand
Éditeur
Heyne
Publié
1979
Format
souple
ISBN10
3453305450
ISBN13
9783453305458
Séries
Évaluation
2,8 sur 5
Description
»Was haben Sie gegen die Bevölkerungsexplosion unternommen?« »Wir zogen uns zum Südpol zurück und warteten ab. Nach einer Woche hatten die Leute Hunger. Nach zwei Wochen gab es Hungersnöte und Seuchen, nach drei Wochen Krieg und Anarchie. Wir brachen das Experiment ab.« »Warum haben Sie nicht zugelassen, dass sie sich gegenseitig umbrachten?« »Fünf Milliarden Leichen bedeuten fünfhundert Millionen Tonnen verrottendes Fleisch, Mann!" »Und warum sterilisieren Sie sie nicht?" »Zweieinhalb Milliarden Operationen sind eine ganze Menge. Und es ist zwecklos. Das würde man nie schaffen, weil sie sich praktisch unter der Hand immer weiter vermehren.« »Ich verstehe. Wie die marschierenden Chinesen.« »Was zum Teufel ist das?« »Jemand rechnete mal folgendes aus: Wenn alle Chinesen in Viererreihen an einem bestimmten Punkt vorbeimarschierten, könnten sie nie mehr damit aufhören, weil in der Zeit, die sie zum Vorbeimarschieren brauchen, genug Kinder geboren werden und heranwachsen, dass die Marschkolonne nie abreißen würde ... «