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Von Habsburg bis Hitler

Österreich vor dem Anschluss

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Unter jenen, die den Einmarsch deutscher Truppen in Österreich vor siebzig Jahren begrüßten, waren nicht nur Resignierte jeder Schattierung, die das staatspolitische Experiment der Ersten Republik für gescheitert und nun die 'Heimkehr ins Reich' eher für das kleinere Übel hielten. Außer fanatischen Nazi-Anhängern, die schon jahrelang in der Illegalität aktiv waren, gab es viele aus allen Lagern der Bevölkerung, einschließlich der organisierten Arbeiterschaft, die unter dem Druck der Verhältnisse aus verschiedenartigsten Motiven längst zu Überläufern und Verrätern geworden waren. Anhand von Erlebnisberichten der letzten, in die Tagespolitik der Zwischenkriegszeit verstrickten Zeitzeugen zeichnet der Soziologe Heinrich Dosedla in einem spannenden Tagebuch den Weg der kleinen Leute vom Schutzbund zur SS und vom Kuhstall ins KZ nach. Gleichzeitig versucht er den Weg seines Vaters nachzuzeichnen, der in den Nachkriegswirren spurlos verschwand

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Von Habsburg bis Hitler, Heinrich Dosedla

Langue
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2008
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Titre
Von Habsburg bis Hitler
Sous-titre
Österreich vor dem Anschluss
Langue
Allemand
Éditeur
Molden
Publié
2008
Format
rigide
Pages
376
ISBN10
3854852177
ISBN13
9783854852179
Séries
Description
Unter jenen, die den Einmarsch deutscher Truppen in Österreich vor siebzig Jahren begrüßten, waren nicht nur Resignierte jeder Schattierung, die das staatspolitische Experiment der Ersten Republik für gescheitert und nun die 'Heimkehr ins Reich' eher für das kleinere Übel hielten. Außer fanatischen Nazi-Anhängern, die schon jahrelang in der Illegalität aktiv waren, gab es viele aus allen Lagern der Bevölkerung, einschließlich der organisierten Arbeiterschaft, die unter dem Druck der Verhältnisse aus verschiedenartigsten Motiven längst zu Überläufern und Verrätern geworden waren. Anhand von Erlebnisberichten der letzten, in die Tagespolitik der Zwischenkriegszeit verstrickten Zeitzeugen zeichnet der Soziologe Heinrich Dosedla in einem spannenden Tagebuch den Weg der kleinen Leute vom Schutzbund zur SS und vom Kuhstall ins KZ nach. Gleichzeitig versucht er den Weg seines Vaters nachzuzeichnen, der in den Nachkriegswirren spurlos verschwand