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Die zweite Liebe

Geschichten und Gestalten

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»Meine kritischen Erzählungen und erzählenden Kritiken (...) sind Geschichten aus dem Leben«, hat Joseph Roth über seine Prosa gesagt. Und er hat dabei nicht zwischen literarischen und journalistischen Arbeiten unterschieden. In den vorliegenden Geschichten, die aus dem großen journalistischen CEuvre der Werkausgabe ausgewählt wurden, ist derselbe große Erzähler am Werk wie in den berühmten literarischen Texten. Jeder alltägliche Moment konnte für Roth zur Geschichte werden. Die Zeit, in der er lebt, war aus den Fugen und bot unerschöpflichen Stoff für seine ironische Fantasie, die die Menschen und Dinge auf ihre poetische wie kritische Wahrheit — kurz auf ihre »Geschichte« brachte. Roth, der »Mythomane«, dem sich alles fabulierend verwandelte, erweist sich hier zugleich als scharfblickender Chronist seiner Zeit. Mit Recht hat er selbst gesagt: »Ich wüßte nicht, weshalb ein ausgeprägter Sinn für die Atmosphäre der Gegenwart die Unsterblichkeit hindern soll.«

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Die zweite Liebe, Joseph Roth

Langue
Année de publication
1993
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(souple),
État du livre
Bon
Prix
2,49 €

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5,0
Excellent
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Titre
Die zweite Liebe
Sous-titre
Geschichten und Gestalten
Langue
Allemand
Publié
1993
Format
souple
ISBN10
3462022628
ISBN13
9783462022629
Séries
Évaluation
5 sur 5
Description
»Meine kritischen Erzählungen und erzählenden Kritiken (...) sind Geschichten aus dem Leben«, hat Joseph Roth über seine Prosa gesagt. Und er hat dabei nicht zwischen literarischen und journalistischen Arbeiten unterschieden. In den vorliegenden Geschichten, die aus dem großen journalistischen CEuvre der Werkausgabe ausgewählt wurden, ist derselbe große Erzähler am Werk wie in den berühmten literarischen Texten. Jeder alltägliche Moment konnte für Roth zur Geschichte werden. Die Zeit, in der er lebt, war aus den Fugen und bot unerschöpflichen Stoff für seine ironische Fantasie, die die Menschen und Dinge auf ihre poetische wie kritische Wahrheit — kurz auf ihre »Geschichte« brachte. Roth, der »Mythomane«, dem sich alles fabulierend verwandelte, erweist sich hier zugleich als scharfblickender Chronist seiner Zeit. Mit Recht hat er selbst gesagt: »Ich wüßte nicht, weshalb ein ausgeprägter Sinn für die Atmosphäre der Gegenwart die Unsterblichkeit hindern soll.«