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Benedikt XVI.

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Als am 19. April 2005, kurz vor 18 Uhr aus dem Kamin der Sixtinischen Kapelle in Rom weißer Rauch aufstieg, hielten eine Milliarde Gläubige auf der ganzen Welt den Atem an. Das Glockengeläut sorgte wenig später für Gewissheit: Es gibt einen neuen Papst. Um 18.45 Uhr verkündete der chilenische Jorge Kardinal Medina Estévez das Unglaubliche: Joseph Ratzinger geht als Benedikt XVI. in die Geschichte ein, zum ersten Mal seit fast 500 Jahren wird ein Deutscher Papst. Doch der Jubel in der Stadt und dem Erdkreis war nicht ungebrochen. Denn seit Menschengedenken, war kein frisch gekürter Heiliger Vater so umstritten wie Joseph Kardinal Ratzinger. Vor allem in seinem Heimatland gilt der neue Papst vielen als autoritär und reaktionär. Außerdem hatten sich Millionen von Menschen in Lateinamerika und Afrika erhofft, dass endlich einer von ihrem Kontinent zum Pontifex maximus erwählt würde. Und so könnte die erste Papstwahl des dritten Jahrtausends zu einer Zerreißprobe für die ganze katholische Kirche werden. Ist Benedikt XVI. aber tatsächlich der erzkonservative Hardliner, als der er in den letzten Jahren oft wahrgenommen wurde? Wird das Programm des ersten Papstes dieses Jahrtausends zurückführen in eine traditionalistische Kirche? Oder gibt es doch Hoffnung auf die von vielen so ersehnte Reform?

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Benedikt XVI., Klaus-Rüdiger Veit

Langue
Année de publication
2005
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(rigide),
État du livre
Abîmé
Prix
0,21 €

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Titre
Benedikt XVI.
Langue
Allemand
Éditeur
Lübbe
Publié
2005
Format
rigide
Pages
255
ISBN10
3785722362
ISBN13
9783785722367
Séries
Évaluation
3,35 sur 5
Description
Als am 19. April 2005, kurz vor 18 Uhr aus dem Kamin der Sixtinischen Kapelle in Rom weißer Rauch aufstieg, hielten eine Milliarde Gläubige auf der ganzen Welt den Atem an. Das Glockengeläut sorgte wenig später für Gewissheit: Es gibt einen neuen Papst. Um 18.45 Uhr verkündete der chilenische Jorge Kardinal Medina Estévez das Unglaubliche: Joseph Ratzinger geht als Benedikt XVI. in die Geschichte ein, zum ersten Mal seit fast 500 Jahren wird ein Deutscher Papst. Doch der Jubel in der Stadt und dem Erdkreis war nicht ungebrochen. Denn seit Menschengedenken, war kein frisch gekürter Heiliger Vater so umstritten wie Joseph Kardinal Ratzinger. Vor allem in seinem Heimatland gilt der neue Papst vielen als autoritär und reaktionär. Außerdem hatten sich Millionen von Menschen in Lateinamerika und Afrika erhofft, dass endlich einer von ihrem Kontinent zum Pontifex maximus erwählt würde. Und so könnte die erste Papstwahl des dritten Jahrtausends zu einer Zerreißprobe für die ganze katholische Kirche werden. Ist Benedikt XVI. aber tatsächlich der erzkonservative Hardliner, als der er in den letzten Jahren oft wahrgenommen wurde? Wird das Programm des ersten Papstes dieses Jahrtausends zurückführen in eine traditionalistische Kirche? Oder gibt es doch Hoffnung auf die von vielen so ersehnte Reform?