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Der Mispelbaum

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Giano hat hundert Jahre und hat beschlossen, sich unter einem Mispelbaum zu setzen und die Tage zu zählen, ohne sich mehr den weltlichen Versuchungen zu ergeben. Es scheint ihm eine vernünftige Entscheidung zu sein, die den Umständen angemessen ist. Er wird nichts tun und seine Gedanken wie Wolken über das Laub wandern lassen. [...] Viele seiner Jahre hat er in einem Zimmer verbracht, um gegen etwas oder jemanden in Zeitungen zu schreiben. Was er tat, nützte nichts, aber ihm schien es von großer Bedeutung zu sein. Fantasieren oder ohne Ziel unter einem Baum schreiben, hilft hingegen, weniger Zigaretten zu rauchen. Diese Seiten können als Tagebuch oder als Delirium gelesen werden, eine Erzählung, in der Realität und Vorstellung, Vergangenheit und Gegenwart, ernste und belanglose Ereignisse verschwimmen. Es scheint, als wolle der Autor die Diskussion seiner vorherigen Schriften abschließen und in einer Art Trilogie eine Lebenserfahrung erschöpfen.

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Der Mispelbaum, Luigi Pintor

Langue
Année de publication
2002
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(rigide),
État du livre
Très bon
Prix
3,59 €

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Titre
Der Mispelbaum
Langue
Allemand
Éditeur
Wagenbach
Publié
2002
Format
rigide
Pages
93
ISBN10
3803112044
ISBN13
9783803112040
Séries
Description
Giano hat hundert Jahre und hat beschlossen, sich unter einem Mispelbaum zu setzen und die Tage zu zählen, ohne sich mehr den weltlichen Versuchungen zu ergeben. Es scheint ihm eine vernünftige Entscheidung zu sein, die den Umständen angemessen ist. Er wird nichts tun und seine Gedanken wie Wolken über das Laub wandern lassen. [...] Viele seiner Jahre hat er in einem Zimmer verbracht, um gegen etwas oder jemanden in Zeitungen zu schreiben. Was er tat, nützte nichts, aber ihm schien es von großer Bedeutung zu sein. Fantasieren oder ohne Ziel unter einem Baum schreiben, hilft hingegen, weniger Zigaretten zu rauchen. Diese Seiten können als Tagebuch oder als Delirium gelesen werden, eine Erzählung, in der Realität und Vorstellung, Vergangenheit und Gegenwart, ernste und belanglose Ereignisse verschwimmen. Es scheint, als wolle der Autor die Diskussion seiner vorherigen Schriften abschließen und in einer Art Trilogie eine Lebenserfahrung erschöpfen.