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Der Mystiker oder die Kunst der Ekstase

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Sudhir Kakar erkundet in seinem ersten Roman spielerisch die Varianten der erotischen Ekstase und erzählt nun die verstörende Geschichte eines jungen Inders, der die Grenzen seines Bewusstseins hinter sich lässt und außergewöhnliche spirituelle Erfahrungen durchlebt. Es ist die Erzählung eines Mannes, der fast wider Willen zum Mystiker wird und seine inneren Visionen gegen den skeptischen Verdacht verteidigen muss, Halluzinationen zu haben. In einer Zeit, die solche Bestrebungen oft als geistige Erkrankung interpretiert, sucht er seine innere Erfüllung in der Vereinigung mit dem „Göttlichen“. Der Roman beleuchtet auch die Begegnung zweier sehr unterschiedlicher Männer: der eine verwurzelt in indischen Traditionen und bereit für höhere Erfahrungen, der andere in der Rationalität des Westens erzogen und darauf fokussiert, sein Schicksal selbst zu gestalten. Kakar erprobt die Fähigkeiten dieser Männer, sich auf andere Anschauungen und Unverständliches einzulassen. Vor dem Hintergrund ihrer Biografien zeichnet er ein Bild eines Indiens im Umbruch, das den langsamen Verlust weiblicher Gottheiten und den Aufstieg militärischer Götter, die von heutigen Hindu-Nationalisten beschworen werden, thematisiert.

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Der Mystiker oder die Kunst der Ekstase, Sudhir Kakar

Langue
Année de publication
2001
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Titre
Der Mystiker oder die Kunst der Ekstase
Langue
Allemand
Éditeur
Beck
Publié
2001
Format
souple
Pages
267
ISBN10
3406480357
ISBN13
9783406480355
Séries
Évaluation
2 sur 5
Description
Sudhir Kakar erkundet in seinem ersten Roman spielerisch die Varianten der erotischen Ekstase und erzählt nun die verstörende Geschichte eines jungen Inders, der die Grenzen seines Bewusstseins hinter sich lässt und außergewöhnliche spirituelle Erfahrungen durchlebt. Es ist die Erzählung eines Mannes, der fast wider Willen zum Mystiker wird und seine inneren Visionen gegen den skeptischen Verdacht verteidigen muss, Halluzinationen zu haben. In einer Zeit, die solche Bestrebungen oft als geistige Erkrankung interpretiert, sucht er seine innere Erfüllung in der Vereinigung mit dem „Göttlichen“. Der Roman beleuchtet auch die Begegnung zweier sehr unterschiedlicher Männer: der eine verwurzelt in indischen Traditionen und bereit für höhere Erfahrungen, der andere in der Rationalität des Westens erzogen und darauf fokussiert, sein Schicksal selbst zu gestalten. Kakar erprobt die Fähigkeiten dieser Männer, sich auf andere Anschauungen und Unverständliches einzulassen. Vor dem Hintergrund ihrer Biografien zeichnet er ein Bild eines Indiens im Umbruch, das den langsamen Verlust weiblicher Gottheiten und den Aufstieg militärischer Götter, die von heutigen Hindu-Nationalisten beschworen werden, thematisiert.