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Literatur bietet oft tiefere Einblicke in gesellschaftliche Entwicklungen als Nachrichten. Die russische Autorin Alexandra Marinina, die zuvor als Oberstleutnant der Miliz tätig war, nutzt ihren Kriminalroman, um viel über die neue russische Gesellschaft zu vermitteln. Ihre Protagonistin, die Moskauer Kriminalbeamtin Anastasija Kamenskaja, ist ein faszinierender Charakter, geprägt von Rationalität, Logik und messerscharfer Analyse. Sie erkennt schnell die Stärken und Schwächen von Freund und Feind und nutzt diese für ihre Zwecke. Ihr direktes Auftreten macht sie zwar nicht unbedingt sympathisch, doch in schwachen Momenten zeigt sie Menschlichkeit und Selbstzweifel. Als ihr Halbbruder Sascha sie um Hilfe bittet, weil er seine neue Freundin verdächtigt, in kriminelle Machenschaften verwickelt zu sein, zögert Anastasija zunächst. Doch bald erkennt sie, dass etwas Wahres an seinen Bedenken ist. Gleichzeitig wird ein junger Polizeibeamter ermordet, und ein General gerät ins Visier von Kamenskaja. Als die Ermittlungen stagnieren, wendet sie sich an einen mafiösen Verbündeten. Marinina beleuchtet kritisch die russische Gesellschaft unter Boris Jelzin und die Schattenseiten des Kapitalismus, wie Korruption, Mafiaeinfluss und Menschenhandel, und bietet so einen eindringlichen Blick auf die neue Freiheit.
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Der Rest war Schweigen, Alexandra Marinina
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