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Schumanns Reise

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In Romanform beschreibt Schumanns Reise die Kindheit und frühe Jugend des Autors bis zu seiner Emigration 1936 im Alter von 12 Jahren. Hal Marienthal, 1923 in Frankfurt geboren, zog mit seiner Familie bald nach Dortmund. Nach dem Tod seiner Mutter 1929 bringt der Vater ihn und seine Schwester in ein jüdisches Waisenhaus in Paderborn. Hal kann es dort nicht lange aushalten und läuft weg. Drei Jahre streift er allein durch das Land, schläft im Wald und in Heuschobern, findet gelegentlich Obdach bei fremden Familien. Mit dem wachsenden Antisemitismus wird seine Situation immer schwieriger. Er meldet sich bei einem Onkel im Hunsrück und kehrt schließlich zu seinem Vater nach Dortmund zurück. Nach der Machtergreifung der Nazis wird der Vater als aktives KPD-Mitglied verhaftet und gefoltert. Auch für Hal, damals noch Helmut, wird das Leben gefährlich, da er für die KPD Flugblätter verteilt und Plakate klebt. 1935 muss er mehrfach untertauchen und versteckt sich in der Kanalisation und in stillgelegten Bergwerkschächten. Währenddessen läuft sein Visumantrag für die USA, wo Verwandte ihn adoptieren wollen. Um seine Ausreisepapiere zu bekommen, reist er allein nach Stuttgart, während die Gestapo bereits nach ihm fahndet. Seine Flucht gelingt nur knapp und dank der mutigen Hilfe mehrerer Menschen, die er auf seiner Reise trifft.

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Schumanns Reise, Hal Marienthal

Langue
Année de publication
1996
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Titre
Schumanns Reise
Langue
Allemand
Éditeur
Weidle
Publié
1996
Format
souple
Pages
329
ISBN10
3931135195
ISBN13
9783931135195
Séries
Description
In Romanform beschreibt Schumanns Reise die Kindheit und frühe Jugend des Autors bis zu seiner Emigration 1936 im Alter von 12 Jahren. Hal Marienthal, 1923 in Frankfurt geboren, zog mit seiner Familie bald nach Dortmund. Nach dem Tod seiner Mutter 1929 bringt der Vater ihn und seine Schwester in ein jüdisches Waisenhaus in Paderborn. Hal kann es dort nicht lange aushalten und läuft weg. Drei Jahre streift er allein durch das Land, schläft im Wald und in Heuschobern, findet gelegentlich Obdach bei fremden Familien. Mit dem wachsenden Antisemitismus wird seine Situation immer schwieriger. Er meldet sich bei einem Onkel im Hunsrück und kehrt schließlich zu seinem Vater nach Dortmund zurück. Nach der Machtergreifung der Nazis wird der Vater als aktives KPD-Mitglied verhaftet und gefoltert. Auch für Hal, damals noch Helmut, wird das Leben gefährlich, da er für die KPD Flugblätter verteilt und Plakate klebt. 1935 muss er mehrfach untertauchen und versteckt sich in der Kanalisation und in stillgelegten Bergwerkschächten. Währenddessen läuft sein Visumantrag für die USA, wo Verwandte ihn adoptieren wollen. Um seine Ausreisepapiere zu bekommen, reist er allein nach Stuttgart, während die Gestapo bereits nach ihm fahndet. Seine Flucht gelingt nur knapp und dank der mutigen Hilfe mehrerer Menschen, die er auf seiner Reise trifft.