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Äpfel vom Baum im Kies

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»Kenne keine längere, keine kürzere und überhaupt auch keine andere Geschichte als die meines eigenen Lebens und all dessen, was mich in den dazugehörigen Tagen beschäftigt hat. Alles hat sich von Grund auf verändert. Im Grunde hat sich nichts verändert.« 1988 erscheint das Debüt des jungen Starnberger Schriftstellers Andreas Neumeister, das durch seine Eigenwilligkeit überrascht. Es gleicht einem Riesenpuzzle, denn auch »das Leben ist kein Roman«. Neumeisters Erstlingswerk spielt mit Genres und kombiniert autobiografische Erinnerungen, bayerische Heimatkunde, politische Geschichte sowie geologische und ethnologische Exkursionen. Aus Naturbeschreibungen, Briefen, Reiseberichten und alten Schulaufsätzen entsteht das Leben des Andreas Nachleger. Dieser muss während des Heranreifens seiner Gedanken ständig nachlegen, um den Gedankenfluss aufrechtzuerhalten. Die Prosa ist voller Witz, Rhythmus und Sprachgefühl und lässt den Leser nicht zur Ruhe kommen. Neumeister umkreist die geschichtliche Landschaft seiner Heimat, in der Schrecken und Schönheit, Vergangenes und Gegenwärtiges verschmelzen. Nichts bleibt bedeutungslos, und die Wirklichkeit wird in grotesken Volten zur Kenntlichkeit entstellt. Kalauer und Trivialmythen stehen neben philosophischen Einsichten, während Nähe und Ferne, Zeit und Raum unentwegt miteinander vermengen. Dieses Debütroman zeugt von der Vielzahl an Einflüssen, die Neumeister geprägt haben.

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Äpfel vom Baum im Kies, Andreas Neumeister

Langue
Année de publication
1988,
État du livre
Très bon
Prix
6,92 €

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Titre
Äpfel vom Baum im Kies
Langue
Allemand
Éditeur
Suhrkamp
Publié
1988
Pages
260
ISBN10
3518022741
ISBN13
9783518022740
Séries
Description
»Kenne keine längere, keine kürzere und überhaupt auch keine andere Geschichte als die meines eigenen Lebens und all dessen, was mich in den dazugehörigen Tagen beschäftigt hat. Alles hat sich von Grund auf verändert. Im Grunde hat sich nichts verändert.« 1988 erscheint das Debüt des jungen Starnberger Schriftstellers Andreas Neumeister, das durch seine Eigenwilligkeit überrascht. Es gleicht einem Riesenpuzzle, denn auch »das Leben ist kein Roman«. Neumeisters Erstlingswerk spielt mit Genres und kombiniert autobiografische Erinnerungen, bayerische Heimatkunde, politische Geschichte sowie geologische und ethnologische Exkursionen. Aus Naturbeschreibungen, Briefen, Reiseberichten und alten Schulaufsätzen entsteht das Leben des Andreas Nachleger. Dieser muss während des Heranreifens seiner Gedanken ständig nachlegen, um den Gedankenfluss aufrechtzuerhalten. Die Prosa ist voller Witz, Rhythmus und Sprachgefühl und lässt den Leser nicht zur Ruhe kommen. Neumeister umkreist die geschichtliche Landschaft seiner Heimat, in der Schrecken und Schönheit, Vergangenes und Gegenwärtiges verschmelzen. Nichts bleibt bedeutungslos, und die Wirklichkeit wird in grotesken Volten zur Kenntlichkeit entstellt. Kalauer und Trivialmythen stehen neben philosophischen Einsichten, während Nähe und Ferne, Zeit und Raum unentwegt miteinander vermengen. Dieses Debütroman zeugt von der Vielzahl an Einflüssen, die Neumeister geprägt haben.