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Das Werk bietet ein ausdrucksstarkes, dramatisches Bild einer Flucht, das zahlreiche Retrospektiven zur postsowjetischen Zeit umfasst – persönliche und nationale Traumata, Stereotype, Konflikte und die vagen Aussichten auf Überwindung. Der Protagonist, ein junger Schriftsteller, ist in kriminelle Machenschaften verwickelt und sucht daher fern seiner Heimat Zuflucht. Dieser kriminelle Kontext spiegelt die postsowjetische Realität wider, insbesondere die jüngere Vergangenheit Georgiens mit ihren bekannten und unbekannten Schattenseiten. Im Kontext des jahrhundertealten georgisch-russischen Konflikts wird Russlands Status als „Zufluchtsort“ als Paradoxon dargestellt – eine schicksalhafte Ironie, die zahlreiche Gefahren und Provokationen birgt. Die persönliche Position des Schriftstellers zeigt sich nicht in der Ironie, sondern in einer anderen Perspektive: Moskau wird zum Ort seiner Initiation und existenziellen Transformation. Dort, in der Ferne und in Gefahr, entdeckt er die Grundlagen menschlicher Existenz und moralische Prinzipien, die seine spätere Wahl prägen. Der lebendige Erzählstil des Autors, der urbane Humor und die bildhaften Porträts der Charaktere schaffen ein spannendes, abwechslungsreiches Handlungsgeflecht. Dieses geschickte Mosaik des postsowjetischen Lebens weist auf die verlorene Notwendigkeit hin, die unser Leben traurig, schmerzhaft und gefährlich gemacht hat. Es ist eine Suche nach der Möglichkeit der Liebe
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Im Angesicht meines Schicksals, Nodar Macharashvili
- Langue
- Année de publication
- 2023
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- (rigide)
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- Titre
- Im Angesicht meines Schicksals
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Nodar Macharashvili
- Éditeur
- Pereprava
- Publié
- 2023
- Format
- rigide
- ISBN10
- 3950391460
- ISBN13
- 9783950391466
- Séries
- Mots clés
- Fiction
- Description
- Das Werk bietet ein ausdrucksstarkes, dramatisches Bild einer Flucht, das zahlreiche Retrospektiven zur postsowjetischen Zeit umfasst – persönliche und nationale Traumata, Stereotype, Konflikte und die vagen Aussichten auf Überwindung. Der Protagonist, ein junger Schriftsteller, ist in kriminelle Machenschaften verwickelt und sucht daher fern seiner Heimat Zuflucht. Dieser kriminelle Kontext spiegelt die postsowjetische Realität wider, insbesondere die jüngere Vergangenheit Georgiens mit ihren bekannten und unbekannten Schattenseiten. Im Kontext des jahrhundertealten georgisch-russischen Konflikts wird Russlands Status als „Zufluchtsort“ als Paradoxon dargestellt – eine schicksalhafte Ironie, die zahlreiche Gefahren und Provokationen birgt. Die persönliche Position des Schriftstellers zeigt sich nicht in der Ironie, sondern in einer anderen Perspektive: Moskau wird zum Ort seiner Initiation und existenziellen Transformation. Dort, in der Ferne und in Gefahr, entdeckt er die Grundlagen menschlicher Existenz und moralische Prinzipien, die seine spätere Wahl prägen. Der lebendige Erzählstil des Autors, der urbane Humor und die bildhaften Porträts der Charaktere schaffen ein spannendes, abwechslungsreiches Handlungsgeflecht. Dieses geschickte Mosaik des postsowjetischen Lebens weist auf die verlorene Notwendigkeit hin, die unser Leben traurig, schmerzhaft und gefährlich gemacht hat. Es ist eine Suche nach der Möglichkeit der Liebe
