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Jon Fosse, einer der bedeutendsten europäischen Autoren, zeigt in seinem neuen Roman erneut sein Meisterschaft in Sprache und Musik. Asle, ein Maler, lebt nach dem Tod seiner Frau allein in einem kleinen Ort bei Bjørgvin, Norwegen. Er strebt danach, über das Sichtbare hinaus zu malen. In seinem neuesten Ölgemälde, das durch zwei breite Pinselstriche geprägt ist, entfaltet sich ein besonderes Licht, fast göttlich. Seine einzigen Freunde sind der alte Nachbar Åsleik, ein alleinstehender Fischer und Kleinbauer, sowie Beyer, sein Galerist aus der Stadt. Dort lebt auch ein anderer Asle, ein Maler, der dem Alkohol verfallen und sehr einsam ist – zwei Versionen eines Menschen, zwei Lebenswege. Ihre Begegnung zur Weihnachtszeit bildet den emotionalen Kern des Romans. Vor der Kulisse der norwegischen Landschaft, des Meeres und der Fjorde, thematisiert Fosse in diesen ersten beiden Teilen seines siebenteiligen Werkes eindringlich existenzielle Fragen: Liebe und Einsamkeit, Leben und Tod, Licht und Schatten, Glaube und Hoffnungslosigkeit sowie das Wesen der Kunst. Vergangenheit und Gegenwart fließen ineinander, und Fosse beschreibt dies in seiner „langsamen Prosa“, die eine neue, melodische Qualität erreicht.

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Der andere Name, Jon Fosse

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2019
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Titre
Der andere Name
Sous-titre
Heptalogie I - II
Langue
Allemand
Auteurs
Jon Fosse
Éditeur
Rowohlt
Publié
2019
Format
rigide
ISBN10
3498021419
ISBN13
9783498021412
Séries
Septologie
Évaluation
4,25 sur 5
Description
Jon Fosse, einer der bedeutendsten europäischen Autoren, zeigt in seinem neuen Roman erneut sein Meisterschaft in Sprache und Musik. Asle, ein Maler, lebt nach dem Tod seiner Frau allein in einem kleinen Ort bei Bjørgvin, Norwegen. Er strebt danach, über das Sichtbare hinaus zu malen. In seinem neuesten Ölgemälde, das durch zwei breite Pinselstriche geprägt ist, entfaltet sich ein besonderes Licht, fast göttlich. Seine einzigen Freunde sind der alte Nachbar Åsleik, ein alleinstehender Fischer und Kleinbauer, sowie Beyer, sein Galerist aus der Stadt. Dort lebt auch ein anderer Asle, ein Maler, der dem Alkohol verfallen und sehr einsam ist – zwei Versionen eines Menschen, zwei Lebenswege. Ihre Begegnung zur Weihnachtszeit bildet den emotionalen Kern des Romans. Vor der Kulisse der norwegischen Landschaft, des Meeres und der Fjorde, thematisiert Fosse in diesen ersten beiden Teilen seines siebenteiligen Werkes eindringlich existenzielle Fragen: Liebe und Einsamkeit, Leben und Tod, Licht und Schatten, Glaube und Hoffnungslosigkeit sowie das Wesen der Kunst. Vergangenheit und Gegenwart fließen ineinander, und Fosse beschreibt dies in seiner „langsamen Prosa“, die eine neue, melodische Qualität erreicht.