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Schwarz surren Kastagnetten

Satiren

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  • 220pages
  • 8 heures de lecture

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Ein Molluskenforscher entdeckt statt der erhofften Komplettweichtiere nur leere Schalen und findet beim genauen Hinsehen das Nichts, was ihm den Titel „großer Forscher“ einbringt. Der Musiktherapeut Schallrausch flieht im Urlaub vor der Musik und plant, sich an einem Gebirgssee tonlos zu erholen. Doch zunächst stören ihn Wellen und Steine, und schließlich wird er von einer blasmusikalisch jodelnden Bootsbesatzung in den Tod durch Selbstersäufung getrieben. Ein riesiger Hechtkopf soll präpariert werden und wird dafür tiefgekühlt. Der Fang wird mit Fischerlatein und viel Grünem Veltliner gefeiert. Die fröhliche Runde möchte den Raubfisch-Schädel sehen, und bei einem Organisten bleibt dessen rechte Hand im Fischmaul stecken, was eine komplizierte Operation des Präparators erfordert. Als das Präparat schließlich hängt, scheint es höhnisch zu grinsen. Ein Kastagnettenvirtuose wird von seiner Frau zum Nüsseaufschlagen verdonnert. Obwohl er ein sensibler Musiker ist, endet sein Dilemma in der rhythmischen Zertrümmerung von Mobiliar. In diesen skurrilen Satiren wird das Absurde zum Alltäglichen, der Wahn zum Sinn, und letztlich verwandelt sich die Dichtung in eine Art Wahrheit.

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Schwarz surren Kastagnetten, Fritz Weilandt

Langue
Année de publication
2016
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Titre
Schwarz surren Kastagnetten
Sous-titre
Satiren
Langue
Allemand
Éditeur
Sisyphus
Publié
2016
Format
souple
Pages
220
ISBN10
3903125059
ISBN13
9783903125056
Séries
Description
Ein Molluskenforscher entdeckt statt der erhofften Komplettweichtiere nur leere Schalen und findet beim genauen Hinsehen das Nichts, was ihm den Titel „großer Forscher“ einbringt. Der Musiktherapeut Schallrausch flieht im Urlaub vor der Musik und plant, sich an einem Gebirgssee tonlos zu erholen. Doch zunächst stören ihn Wellen und Steine, und schließlich wird er von einer blasmusikalisch jodelnden Bootsbesatzung in den Tod durch Selbstersäufung getrieben. Ein riesiger Hechtkopf soll präpariert werden und wird dafür tiefgekühlt. Der Fang wird mit Fischerlatein und viel Grünem Veltliner gefeiert. Die fröhliche Runde möchte den Raubfisch-Schädel sehen, und bei einem Organisten bleibt dessen rechte Hand im Fischmaul stecken, was eine komplizierte Operation des Präparators erfordert. Als das Präparat schließlich hängt, scheint es höhnisch zu grinsen. Ein Kastagnettenvirtuose wird von seiner Frau zum Nüsseaufschlagen verdonnert. Obwohl er ein sensibler Musiker ist, endet sein Dilemma in der rhythmischen Zertrümmerung von Mobiliar. In diesen skurrilen Satiren wird das Absurde zum Alltäglichen, der Wahn zum Sinn, und letztlich verwandelt sich die Dichtung in eine Art Wahrheit.