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Irgendwann werden wir uns alles erzählen

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Sommer 1990, in einem Bauerndorf nahe der deutsch-deutschen Grenze, entfaltet Daniela Krien in ihrem Debüt eine archaische Liebesgeschichte, die Zeitgeschehen und Existentielles miteinander verwebt. Der Sommer ist heiß und herrlich, der Hof ein Dreiseithof, umgeben von eingezäunten Wiesen und dem Bahndamm, hinter dem der Henner-Hof sichtbar ist. Maria, bald siebzehn, lebt mit Johannes auf dem Hof seiner Eltern in den „Spinnenzimmern“ unterm Dach. Zart und verträumt zieht sie es vor, sich mit den „Brüdern Karamasow“ zurückzuziehen, anstatt zur Schule zu gehen. Auf dem Nachbarhof lebt der vierzigjährige Henner, allein und von einer tragischen Vergangenheit umgeben, die Misstrauen im Dorf weckt. Doch gleichzeitig übt seine charismatische Ausstrahlung eine starke Anziehung aus. Ein zufälliger Blick und eine Berührung wecken in Maria eine übermächtige Sehnsucht, die sie unweigerlich in Henners Haus und in seine Arme führt. Die sommerlichen Weizenfelder, das Jucken der Mückenstiche und das Summen des Kühlschranks schaffen eine allgegenwärtige Sinnlichkeit. Dieser intensive Text entfaltet eine ländliche, zugleich schöne und düstere Welt und entwickelt einen Sog, der bis zum dramatischen Ende alles mit sich reißt.

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Irgendwann werden wir uns alles erzählen, Daniela Krien

Langue
Année de publication
2011
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3,8
Très bien
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Langue
Allemand
Éditeur
Graf
Publié
2011
Format
rigide
Pages
234
ISBN10
3862200191
ISBN13
9783862200191
Séries
Évaluation
3,8 sur 5
Description
Sommer 1990, in einem Bauerndorf nahe der deutsch-deutschen Grenze, entfaltet Daniela Krien in ihrem Debüt eine archaische Liebesgeschichte, die Zeitgeschehen und Existentielles miteinander verwebt. Der Sommer ist heiß und herrlich, der Hof ein Dreiseithof, umgeben von eingezäunten Wiesen und dem Bahndamm, hinter dem der Henner-Hof sichtbar ist. Maria, bald siebzehn, lebt mit Johannes auf dem Hof seiner Eltern in den „Spinnenzimmern“ unterm Dach. Zart und verträumt zieht sie es vor, sich mit den „Brüdern Karamasow“ zurückzuziehen, anstatt zur Schule zu gehen. Auf dem Nachbarhof lebt der vierzigjährige Henner, allein und von einer tragischen Vergangenheit umgeben, die Misstrauen im Dorf weckt. Doch gleichzeitig übt seine charismatische Ausstrahlung eine starke Anziehung aus. Ein zufälliger Blick und eine Berührung wecken in Maria eine übermächtige Sehnsucht, die sie unweigerlich in Henners Haus und in seine Arme führt. Die sommerlichen Weizenfelder, das Jucken der Mückenstiche und das Summen des Kühlschranks schaffen eine allgegenwärtige Sinnlichkeit. Dieser intensive Text entfaltet eine ländliche, zugleich schöne und düstere Welt und entwickelt einen Sog, der bis zum dramatischen Ende alles mit sich reißt.