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Der schnurgerade Kanal

Roman

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Zum Buch Helene W., Ärztin in New York, besucht ihre Heimat und liegt auf einem Liegestuhl im Schatten eines Birnbaums am Ufer des Bodensees. Das Wasser schlägt an die Quaimauer, es ist heiss. Der Briefträger bringt ihr ein Journal mit Aufzeichnungen von Isidor A., dem Mann, für den sie als junge Studentin Gefühle hegte. Als einziger aus der Dreiergruppe, zu der auch K., der spätere Schriftsteller, gehörte, schloss Isidor das technische Studium ab. Die Aufzeichnungen, die Helene nun liest, hat Isidor – auch er ist nach langer Abwesenheit zurückgekehrt – in den letzten Tagen vor seinem Tod in Amrain verfasst. Wie bei Schriftsteller K. handeln Isidors Texte nicht etwa vom Berufsleben, nicht etwa von einem schnurgeraden Kanal, «dem seltsamen Symbol für eine technisierte Welt», sondern von Umwegen, von mäandernden Gegenwelten. Es ist die Vita contemplativa, die in Meiers Roman den grössten Raum bekommt.

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Der schnurgerade Kanal, Gerhard Meier

Langue
Année de publication
2017
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5,0
Excellent
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Sous-titre
Roman
Langue
Allemand
Éditeur
Zytglogge
Publié
2017
Format
souple
Pages
174
ISBN10
372960967X
ISBN13
9783729609679
Séries
Mots clés
Fiction, Amour, Vie
Évaluation
5 sur 5
Description
Zum Buch Helene W., Ärztin in New York, besucht ihre Heimat und liegt auf einem Liegestuhl im Schatten eines Birnbaums am Ufer des Bodensees. Das Wasser schlägt an die Quaimauer, es ist heiss. Der Briefträger bringt ihr ein Journal mit Aufzeichnungen von Isidor A., dem Mann, für den sie als junge Studentin Gefühle hegte. Als einziger aus der Dreiergruppe, zu der auch K., der spätere Schriftsteller, gehörte, schloss Isidor das technische Studium ab. Die Aufzeichnungen, die Helene nun liest, hat Isidor – auch er ist nach langer Abwesenheit zurückgekehrt – in den letzten Tagen vor seinem Tod in Amrain verfasst. Wie bei Schriftsteller K. handeln Isidors Texte nicht etwa vom Berufsleben, nicht etwa von einem schnurgeraden Kanal, «dem seltsamen Symbol für eine technisierte Welt», sondern von Umwegen, von mäandernden Gegenwelten. Es ist die Vita contemplativa, die in Meiers Roman den grössten Raum bekommt.