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Yugoslavian gigolo

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Für Gefühle müssen alle bezahlen.Was finden diese Frauen nur an Branko? - Branko ist Gigolo, ein jugoslawischer Gigolo. Aber eigentlich ist er auf der Flucht. Auf der Flucht vor der Armee und dem Krieg, auf der Flucht vor seinen Gefühlen und seinem jungen Leben. Selbst die Frauen, die ihm helfen wollen, reißen ihn immer tiefer in einen Strudel der Gewalt. - Der neue Drvenkar: ein knallharter Abgesang auf die Liebe. Branko desertiert an seinem Geburtstag. Er setzt sich zu Verwandten in eine kroatische Kleinstadt ab. Dort schlägt er sich mit Aushilfsjobs durch, immer am Rande der Legalität, zunächst als Fahrer, schließlich in einer Schlachterei. Seine ganze Kraft konzentriert er auf ein Ziel: Deutschland, das gelobte Land. Bald bemerkt er, daß er seine Sprachkenntnisse bei Touristinnen zu Geld machen kann, deutschem Geld. Endlich in München eskalieren die Kontakte zu drei Frauen. Denn deren Zärtlichkeit kann er nicht erwidern. Im Hintergrund dieser »tour de force« läuft, kaum bemerkt, der Bürgerkrieg auf dem Balkan ab, der dennoch seine Spuren hinterläßt: Brankos Herzensleid steht auch für die kaum verheilten Wunden Europas. Brankos Traum vom Einwanderungsland Deutschland, in dem alles gut werden wird und in dem doch schließlich alle Gefühle erfrieren, gerinnt zum Alptraum. Der Leser erwacht daraus atemlos, voller Mitleid und Trauer.

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Yugoslavian gigolo, Zoran Drvenkar

Langue
Année de publication
2005
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Titre
Yugoslavian gigolo
Langue
Allemand
Éditeur
Klett-Cotta
Publié
2005
Format
rigide
Pages
280
ISBN10
3608937331
ISBN13
9783608937336
Séries
Évaluation
3,75 sur 5
Description
Für Gefühle müssen alle bezahlen.Was finden diese Frauen nur an Branko? - Branko ist Gigolo, ein jugoslawischer Gigolo. Aber eigentlich ist er auf der Flucht. Auf der Flucht vor der Armee und dem Krieg, auf der Flucht vor seinen Gefühlen und seinem jungen Leben. Selbst die Frauen, die ihm helfen wollen, reißen ihn immer tiefer in einen Strudel der Gewalt. - Der neue Drvenkar: ein knallharter Abgesang auf die Liebe. Branko desertiert an seinem Geburtstag. Er setzt sich zu Verwandten in eine kroatische Kleinstadt ab. Dort schlägt er sich mit Aushilfsjobs durch, immer am Rande der Legalität, zunächst als Fahrer, schließlich in einer Schlachterei. Seine ganze Kraft konzentriert er auf ein Ziel: Deutschland, das gelobte Land. Bald bemerkt er, daß er seine Sprachkenntnisse bei Touristinnen zu Geld machen kann, deutschem Geld. Endlich in München eskalieren die Kontakte zu drei Frauen. Denn deren Zärtlichkeit kann er nicht erwidern. Im Hintergrund dieser »tour de force« läuft, kaum bemerkt, der Bürgerkrieg auf dem Balkan ab, der dennoch seine Spuren hinterläßt: Brankos Herzensleid steht auch für die kaum verheilten Wunden Europas. Brankos Traum vom Einwanderungsland Deutschland, in dem alles gut werden wird und in dem doch schließlich alle Gefühle erfrieren, gerinnt zum Alptraum. Der Leser erwacht daraus atemlos, voller Mitleid und Trauer.