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Gräfin Maria Theresia Fugger von Wellenburg (1690-1762)

Adelige Frömmigkeit und die ferne Welt der Jesuitenmission in China

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Nach einer englischen Gesamtausgabe erschließt diese neu eingerichtete deutsche Ausgabe das Leben einer Gräfin Fugger und ihr Wirken für die Jesuitenmission in China einem größeren Publikum. Früh verwitwet, hat Maria Theresia Fugger von Wellenburg (1690-1762) eine lebenslange Fernbeziehung zu Patres der Gesellschaft Jesu aufgebaut und sie zusammen mit der Kaiserinwitwe Amalia am Münchner Hof engagiert unterstützt wie auch an den Erfolgen und dem schließlichen Niedergang der ostasiatischen Mission lebhaft Anteil genommen. Ihre zum großen Teil im Fugger-Archiv erhaltene Überseekorrespondenz wird hier auf dem Hintergrund ihres Lebens ausgewertet und in ausgewählten Stücken präsentiert. Das Buch gibt einen anschaulichen Einblick in die Adels- und Frauenfrömmigkeit der Zeit wie in die Bildungsausstattung und Missionstaktik der Ordensmitglieder vor Ort und ihre Aufnahme am chinesischen Kaiserhof und in den Provinzen. In der europäischen Kommunikation mit der exotischen Welt wird die Praxis der Kindesaussetzung zu einer besonderen Herausforderung des Umgangs mit einer fremdartigen Kultur und zu einem Leitmotiv des Briefwechsels. Nicht zuletzt dokumentiert der Band Wege und Formen des überseeischen Nachrichtentransfers.

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Gräfin Maria Theresia Fugger von Wellenburg (1690-1762), Ronnie Po Chia Hsia

Langue
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2015
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Titre
Gräfin Maria Theresia Fugger von Wellenburg (1690-1762)
Sous-titre
Adelige Frömmigkeit und die ferne Welt der Jesuitenmission in China
Langue
Allemand
Éditeur
Wißner
Publié
2015
Format
rigide
Pages
158
ISBN10
3957860458
ISBN13
9783957860453
Séries
Description
Nach einer englischen Gesamtausgabe erschließt diese neu eingerichtete deutsche Ausgabe das Leben einer Gräfin Fugger und ihr Wirken für die Jesuitenmission in China einem größeren Publikum. Früh verwitwet, hat Maria Theresia Fugger von Wellenburg (1690-1762) eine lebenslange Fernbeziehung zu Patres der Gesellschaft Jesu aufgebaut und sie zusammen mit der Kaiserinwitwe Amalia am Münchner Hof engagiert unterstützt wie auch an den Erfolgen und dem schließlichen Niedergang der ostasiatischen Mission lebhaft Anteil genommen. Ihre zum großen Teil im Fugger-Archiv erhaltene Überseekorrespondenz wird hier auf dem Hintergrund ihres Lebens ausgewertet und in ausgewählten Stücken präsentiert. Das Buch gibt einen anschaulichen Einblick in die Adels- und Frauenfrömmigkeit der Zeit wie in die Bildungsausstattung und Missionstaktik der Ordensmitglieder vor Ort und ihre Aufnahme am chinesischen Kaiserhof und in den Provinzen. In der europäischen Kommunikation mit der exotischen Welt wird die Praxis der Kindesaussetzung zu einer besonderen Herausforderung des Umgangs mit einer fremdartigen Kultur und zu einem Leitmotiv des Briefwechsels. Nicht zuletzt dokumentiert der Band Wege und Formen des überseeischen Nachrichtentransfers.