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Die Arbeit untersucht die humanistische Reform des ‚Triviums‘ – der grammatischen, dialektischen und rhetorischen Ausbildung – zwischen 1480 und 1540 an Schulen und Universitäten. Sie ist sowohl historisch als auch systematisch angelegt, indem sie die Lehrinhalte der jeweiligen Kunst anhand ausgewählter Lehrbücher darstellt und gleichzeitig die humanistischen Neuerungen von der scholastisch-mittelalterlichen Tradition abgrenzt. Im Fokus stehen Werke von Lorenzo Valla, Rudolf Agricola, Erasmus, Juan Luis Vives und Philipp Melanchton. Die humanistischen Neuerungen betreffen vor allem die Praxisbezogenheit des Triviums, aus der sich die inhaltlichen Neuerungen ergeben. Praxisbezogenheit umfasst die Ableitung von Grammatik, Dialektik und Rhetorik aus der Beobachtung ihrer Anwendung sowie deren Nutzung zur sprachlichen, argumentativ-logischen und rhetorischen Analyse. Das Regelwerk wird deskriptiv gewonnen und in der Analyse auf die Praxis zurückgeführt. Diese Analyse bezieht alltägliche Äußerungen, politische, religiöse und literarische Texte ein. Im abschließenden Teil der Arbeit werden drei solcher Analysen präsentiert, und es wird eine dialektisch-rhetorische Analyse dreier dramatischer Bearbeitungen der Parabel vom verlorenen Sohn vorgenommen.
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Triviale Künste, Volkhard Wels
- Langue
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- 2000
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