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Sören Kierkegaard zur Einführung

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Diese Einführung möchte zu Kierkegaard (1813-1855) hinführen und versucht nicht, ihn zu systematisieren. Das widerspräche der innersten Intention seines Denkens genauso wie den Formen, die er diesem Denken gegeben hat. Aufregend an Kierkegaard ist die Bewegung des Denkens selbst, nicht dessen nachträgliche Subsumtion unter philosophiehistorisch verbürgte Begriffe. Deshalb bleibt Konrad Paul Liessmann eng an den Texten und verzichtet auf jedes abstrahierende Referat. Erst diese Nähe zu den Texten macht die Spannung eines Denkens in Paradoxien spürbar, das sich im virtuosen Spiel der Pseudonyme entfaltet und das die permanente Krise des Selbst spiegelt: 'Nicht man selbst sein zu wollen und doch zugleich verzweifelt man selbst sein zu wollen.' Dieses Dilemma darf zweifellos Aktualität beanspruchen.

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Sören Kierkegaard zur Einführung, Konrad Paul Liessmann

Langue
Année de publication
2006
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(souple),
État du livre
Abîmé
Prix
5,89 €

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3,6
Très bien
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Langue
Allemand
Éditeur
Junius
Publié
2006
Format
souple
Pages
160
ISBN10
3885066254
ISBN13
9783885066255
Séries
Évaluation
3,6 sur 5
Description
Diese Einführung möchte zu Kierkegaard (1813-1855) hinführen und versucht nicht, ihn zu systematisieren. Das widerspräche der innersten Intention seines Denkens genauso wie den Formen, die er diesem Denken gegeben hat. Aufregend an Kierkegaard ist die Bewegung des Denkens selbst, nicht dessen nachträgliche Subsumtion unter philosophiehistorisch verbürgte Begriffe. Deshalb bleibt Konrad Paul Liessmann eng an den Texten und verzichtet auf jedes abstrahierende Referat. Erst diese Nähe zu den Texten macht die Spannung eines Denkens in Paradoxien spürbar, das sich im virtuosen Spiel der Pseudonyme entfaltet und das die permanente Krise des Selbst spiegelt: 'Nicht man selbst sein zu wollen und doch zugleich verzweifelt man selbst sein zu wollen.' Dieses Dilemma darf zweifellos Aktualität beanspruchen.