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Das dritte Heft der Schriftenreihe „Militärgeschichtliche Blätter“ beleuchtet die Garnison Wünsdorf als zentrale Entwicklungsstätte der Panzertruppen der Wehrmacht. Die Geschichte beginnt 1933 in Zossen, als die Reichswehr aufgrund verschlechterter außenpolitischer Beziehungen ihre geheime Ausbildungsstätte in der Sowjetunion aufgeben musste. Mit dem Stammpersonal und ausgebildeten Offizieren entstand die erste Panzerkompanie der Reichswehr, getarnt als „Kraftfahr-Lehrkommando“ wegen der Versailler Verbotsbestimmungen. Die technischen Ergebnisse aus Kasan flossen in die geheime Panzerentwicklung der Industrie ein, und bald standen den Truppen die ersten inländischen Kampfpanzer, die „Landwirtschaftlichen Schlepper - LaS“, zur Verfügung. Der Formierungsprozess in Wünsdorf war in seiner ersten Phase aufgrund zahlreicher Tarnbezeichnungen für Militärhistoriker komplex. Bis Herbst 1935 entstanden aus der Zossener Keimzelle sechs Panzerregimenter und weitere motorisierte Truppenteile. Durch umfangreiche Quellenstudien und Zeitzeugenberichte hat der Autor die vielfältigen Entwicklungsprozesse der Panzertruppen von 1933 bis 1943 transparent gemacht. Diese Dokumentation bereichert die Geschichtsdarstellungen über Zossen-Wünsdorf und liefert dem Militärhistoriker gesicherte Informationen über einen wichtigen Teil der Formationsgeschichte der deutschen Panzertruppen.
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Wünsdorf, Hans Georg Kampe
- Langue
- Année de publication
- 1997
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