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Das Schwein und der Wolkenkratzer

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„Man erwartet die Stadt von Al Capone und findet angenehme Boulevards, die zwischen den neoklassizistischen Gebäuden der Weltausstellung von 1893 auf und ab führen ... Die Innenstadt entfaltet sich vor einem, ein architektonisches Wunder, das für die Stadtplanung des zwanzigsten Jahrhunderts das ist, was Venedig für das fünfzehnte Jahrhundert gewesen sein muss.“ Wie eine Mischung aus Philip Marlowe und Walter Benjamin durchstreift Marco d’Eramo die Straßen von Chicago und lässt keinen Mythos unberührt. Mit dem distanzierten Blick eines Europäers erkennt er langsam den vertrauten Gestank der Moderne, der über die Windy City weht, deren Größe (die Schlachthöfe, die Eisenbahnen, der Holz- und Getreidehandel) mittlerweile alte Geschichte ist und wo das, was sich heute erhebt, bereits für den morgigen Block auf der Liste steht. Chicago war die Bühne für einige der entscheidenden Aspekte der Moderne: die Geburt des Wolkenkratzers, der Aufstieg der Urban Sociology, der erste Atomreaktor der Welt, der harte Monetarismus der Chicago School. Hier in diesem postmodernen Babel, wo die Widersprüche der amerikanischen Gesellschaft groß geschrieben werden, wird d’Eramo Zeuge der revolutionären, subversiven Kraft des Kapitalismus in seiner reinsten Form.

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Das Schwein und der Wolkenkratzer, Marco DEramo

Langue
Année de publication
1998
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Titre
Das Schwein und der Wolkenkratzer
Langue
Allemand
Éditeur
Rowohlt
Publié
1998
Format
souple
ISBN10
3499605201
ISBN13
9783499605208
Séries
Titre original
Il maiale e il grattacielo
Description
„Man erwartet die Stadt von Al Capone und findet angenehme Boulevards, die zwischen den neoklassizistischen Gebäuden der Weltausstellung von 1893 auf und ab führen ... Die Innenstadt entfaltet sich vor einem, ein architektonisches Wunder, das für die Stadtplanung des zwanzigsten Jahrhunderts das ist, was Venedig für das fünfzehnte Jahrhundert gewesen sein muss.“ Wie eine Mischung aus Philip Marlowe und Walter Benjamin durchstreift Marco d’Eramo die Straßen von Chicago und lässt keinen Mythos unberührt. Mit dem distanzierten Blick eines Europäers erkennt er langsam den vertrauten Gestank der Moderne, der über die Windy City weht, deren Größe (die Schlachthöfe, die Eisenbahnen, der Holz- und Getreidehandel) mittlerweile alte Geschichte ist und wo das, was sich heute erhebt, bereits für den morgigen Block auf der Liste steht. Chicago war die Bühne für einige der entscheidenden Aspekte der Moderne: die Geburt des Wolkenkratzers, der Aufstieg der Urban Sociology, der erste Atomreaktor der Welt, der harte Monetarismus der Chicago School. Hier in diesem postmodernen Babel, wo die Widersprüche der amerikanischen Gesellschaft groß geschrieben werden, wird d’Eramo Zeuge der revolutionären, subversiven Kraft des Kapitalismus in seiner reinsten Form.