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Im siebzehnten Jahrhundert entstand eine Vision, die die westliche Vorstellungskraft für die nächsten dreihundert Jahre fesseln sollte: die Vision von Cosmopolis, einer Gesellschaft, die so rational geordnet ist wie die newtonsche Sicht der Natur. Während diese Vision außergewöhnliche Fortschritte in allen Bereichen menschlichen Schaffens förderte, perpetuierte sie eine verborgene, aber hartnäckige Agenda: die Illusion, dass die menschliche Natur und Gesellschaft in präzise und handhabbare rationale Kategorien gefasst werden könnten. Stephen Toulmin konfrontiert diese Agenda – ihre Illusionen und ihre Konsequenzen für unsere gegenwärtige und zukünftige Welt. Indem er zeigt, wie unterschiedlich die letzten drei Jahrhunderte verlaufen wären, wenn Montaigne anstelle von Descartes als Ausgangspunkt genommen worden wäre, hilft Toulmin, die Illusion zu zerstören, dass die kartesianische Suche nach Gewissheit dem Wesen von Wissenschaft oder Philosophie innewohnt. Toulmin hat sich einem seiner ambitioniertesten Themen gewidmet: den Ursprüngen und Perspektiven unserer modern geprägten Welt. Durch die Kartierung der Evolution der Moderne hofft er, uns aufzuzeigen, welche intellektuelle Haltung wir einnehmen sollten, während wir uns dem kommenden Jahrtausend stellen.
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Kosmopolis, Stephen Edelston Toulmin
- Langue
- Année de publication
- 1991
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- (rigide)
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- Titre
- Kosmopolis
- Langue
- Allemand
- Auteurs
- Stephen Edelston Toulmin
- Éditeur
- Suhrkamp
- Publié
- 1991
- Format
- rigide
- Pages
- 364
- ISBN10
- 351858104X
- ISBN13
- 9783518581049
- Séries
- Mots clés
- Nonfiction, Sciences sociales, Thème historique, Histoire, Sciences politiques & Politique, Thématique philosophique, Politique, Philosophie, Sociologie, Théories scientifiques
- Titre original
- Cosmopolis
- Évaluation
- 3,95 sur 5
- Description
- Im siebzehnten Jahrhundert entstand eine Vision, die die westliche Vorstellungskraft für die nächsten dreihundert Jahre fesseln sollte: die Vision von Cosmopolis, einer Gesellschaft, die so rational geordnet ist wie die newtonsche Sicht der Natur. Während diese Vision außergewöhnliche Fortschritte in allen Bereichen menschlichen Schaffens förderte, perpetuierte sie eine verborgene, aber hartnäckige Agenda: die Illusion, dass die menschliche Natur und Gesellschaft in präzise und handhabbare rationale Kategorien gefasst werden könnten. Stephen Toulmin konfrontiert diese Agenda – ihre Illusionen und ihre Konsequenzen für unsere gegenwärtige und zukünftige Welt. Indem er zeigt, wie unterschiedlich die letzten drei Jahrhunderte verlaufen wären, wenn Montaigne anstelle von Descartes als Ausgangspunkt genommen worden wäre, hilft Toulmin, die Illusion zu zerstören, dass die kartesianische Suche nach Gewissheit dem Wesen von Wissenschaft oder Philosophie innewohnt. Toulmin hat sich einem seiner ambitioniertesten Themen gewidmet: den Ursprüngen und Perspektiven unserer modern geprägten Welt. Durch die Kartierung der Evolution der Moderne hofft er, uns aufzuzeigen, welche intellektuelle Haltung wir einnehmen sollten, während wir uns dem kommenden Jahrtausend stellen.




