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„Welcher Mann, der sich als Mann fühlt, kann es aushalten in der Nähe eines Weibes, das Gelehrsamkeit, Schul-Philosophie, wohl gar Skeptizismus als Schild aushängt, wovon sie doch nur Worte nachlallt, ohne etwas von der Sache zu wissen?“ (Johann Ludwig Ewald, 1826) Dieser Band behandelt die Bildung der „höheren Tochter“ im 19. Jahrhundert, die „über alles reden kann, aber nichts richtig versteht“. Er beleuchtet die Mechanismen von Erziehung und Bildung, insbesondere durch die Institution Schule, die als Brennglas dient. Am Beispiel der Höheren Töchterschule in Göttingen wird das zeitgenössische Mädchenideal und Familientheorien untersucht. Die Studie zeigt konkret, wie die Mädchenbildung in einer Universitätsstadt mit 10.000 Einwohnern gestaltet wurde. Die Untersuchung wird als bedeutender Beitrag zur Frauenforschung gewertet, der verschüttete Frauengeschichte ans Licht bringt und die noch bestehenden Aufgaben der Volkskunde verdeutlicht. Die Autorin bietet eine detaillierte Mikrostudie zur Institutionalisierung der Schulbildung bürgerlicher Mädchen, die für das Verständnis der weiblichen Emanzipation von großer Relevanz ist.
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Bürgerliche Mädchen im 19. Jahrhundert, Ira Spieker
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- 1990
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