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Am 6. Juni 1944 begannen die anglo-amerikanischen Landungen in der Normandie, die den Weg zu den letzten Phasen des Zweiten Weltkriegs ebneten. Für das französische Volk bedeuteten sie nicht nur Befreiung, sondern auch mehr Gewalt und Zerstörung. Danièle Philippe schildert eindrucksvoll die Erfahrungen ihrer Familie während dieser Zeit. Ihre Geschichte beginnt 1939, als sie zehn Jahre alt war – ein glückliches Kind, für das die Ereignisse zunächst wie ein Abenteuer erschienen. Die belastenden Erfahrungen prägten ihr Denken. Nur wenige Kilometer von Omaha Beach entfernt, wo die alliierten Truppen landeten, hatte ihre „völlig normale Familie“ Begegnungen mit Amerikanern, Belgiern, Deutschen, Briten und Kanadiern, aus denen die Hoffnung auf internationales Verständnis erwuchs – eine Hoffnung, die entscheidend zu ihrem Schreiben beitrug. Philippe fokussiert sich weniger auf militärische Aktionen als auf menschliche Begegnungen und die Reaktionen der Betroffenen, die sie mit Mitgefühl und Sensibilität vermittelt. Dieser authentische Bericht, der auf Tagebüchern, Briefen, Gesprächen mit Zeitzeugen und unveröffentlichten Dokumenten basiert, beleuchtet die menschliche Seite eines unmenschlichen Krieges und bietet eine Lektion darüber, was es bedeutet, in solch schwierigen Zeiten menschlich zu sein.
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Es begann in der Normandie, Danie le Philippe
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