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Die Intelligenz der Träume

Phantasmen, Erscheinungen, Inspiration

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  • 124pages
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Als einen unverbesserlichen Träumer bezeichnete der Surrealist André Breton den Menschen, nichts sei uns eigener als unsere Träume, konstatierte Friedrich Nietzsche, und Sigmund Freud meinte gar, mit der revolutionären Methode ­seiner Traumdeutung das Totenreich in Bewegung versetzen zu können. Wie jede Träumende weiß, ist der Traum ein Erleben intimsten Selbstseins im Gewand merkwürdigster Fremde, ein seltsames Zwischenreich unseres Seelenlebens. Denn unsere Träume erzählen uns in einer unbekannten Sprache das Nächste und zugleich Fernste, sie wachen über uns und unsere Wünsche, sind ein riesiger unter­irdischer See von Inspiration und Schaffenskraft, zugleich aber auch jene lebenswichtige, nächtliche Quelle, die uns zu vergessen hilft. Anne Dufourmantelles Buch legt in prägnanten Skizzen noch einmal die kulturhistorischen Wurzeln des Traums frei und hebt die nicht zu unterschätzende Bedeutung des Träumens für das geistige Leben hervor. Ein engagierter Essay, der deutlich macht, warum ­gerade angesichts medialer Hyperpräsenz und allgegen­wärtiger Rationalitätslogik die immense Kraft der Träume als ­ureigenste menschliche Intelligenz begriffen werden muss.

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Die Intelligenz der Träume, Anne Dufourmantelle

Langue
Année de publication
2023
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2,5
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Titre
Die Intelligenz der Träume
Sous-titre
Phantasmen, Erscheinungen, Inspiration
Langue
Allemand
Publié
2023
Format
souple
Pages
124
ISBN10
303580480X
ISBN13
9783035804805
Séries
Mots clés
Nonfiction
Évaluation
2,5 sur 5
Description
Als einen unverbesserlichen Träumer bezeichnete der Surrealist André Breton den Menschen, nichts sei uns eigener als unsere Träume, konstatierte Friedrich Nietzsche, und Sigmund Freud meinte gar, mit der revolutionären Methode ­seiner Traumdeutung das Totenreich in Bewegung versetzen zu können. Wie jede Träumende weiß, ist der Traum ein Erleben intimsten Selbstseins im Gewand merkwürdigster Fremde, ein seltsames Zwischenreich unseres Seelenlebens. Denn unsere Träume erzählen uns in einer unbekannten Sprache das Nächste und zugleich Fernste, sie wachen über uns und unsere Wünsche, sind ein riesiger unter­irdischer See von Inspiration und Schaffenskraft, zugleich aber auch jene lebenswichtige, nächtliche Quelle, die uns zu vergessen hilft. Anne Dufourmantelles Buch legt in prägnanten Skizzen noch einmal die kulturhistorischen Wurzeln des Traums frei und hebt die nicht zu unterschätzende Bedeutung des Träumens für das geistige Leben hervor. Ein engagierter Essay, der deutlich macht, warum ­gerade angesichts medialer Hyperpräsenz und allgegen­wärtiger Rationalitätslogik die immense Kraft der Träume als ­ureigenste menschliche Intelligenz begriffen werden muss.