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Kennen wir uns

Eine syrisch-deutsche Begegnung

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Wer sind unsere Nachbarn? Kennen wir unsere Mitmenschen wirklich? Carsten Schmidt und Yahya Alaous begegnen sich auf einer langen Zugfahrt als Geschichtenerzähler, Familienväter und Beobachter ihrer Welten. „Medienwissenschaft in Syrien zu studieren ist wie Nautik zu studieren in einem Land ohne Häfen“, sagt Alaous. Schmidt erinnert sich an seine Kindheit im Gartenbaubetrieb seiner Großeltern, wo er mit Charme Gurken und Blumen verkaufte. „Mit der Wende änderten sich viele Dinge.“ Alaous berichtet von seinem Dorf ohne Moscheen und traditionellen islamischen Festen, wo verschleierte Frauen bis in die 90er selten waren. „Syrien zu verlassen war die schwerste Entscheidung, die ich je getroffen habe.“ Schmidt reflektiert über die „deutsche Identität“ 30 Jahre nach der Wiedervereinigung und erkennt, dass sich der Blick auf Deutschland gewandelt hat. „Das war nur „mein“ Rostock, nur meine Erfahrung. Die Stadt zeigt sich jedem anders.“ Er betont, dass die Stadt keine Schuld trägt. Alaous kritisiert die übertriebene Rhetorik zur Integration, als wäre sie eine „Sesam, öffne dich“-Formel, die alle Probleme Neuankommender löst.

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Kennen wir uns, Carsten Schmidt-Jochmann

Langue
Année de publication
2023,
État du livre
Très bon
Prix
0,99 €

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Titre
Kennen wir uns
Sous-titre
Eine syrisch-deutsche Begegnung
Langue
Allemand
Éditeur
KLAK Verlag
Publié
2023
Pages
204
ISBN10
3948156751
ISBN13
9783948156756
Séries
Mots clés
Nonfiction
Description
Wer sind unsere Nachbarn? Kennen wir unsere Mitmenschen wirklich? Carsten Schmidt und Yahya Alaous begegnen sich auf einer langen Zugfahrt als Geschichtenerzähler, Familienväter und Beobachter ihrer Welten. „Medienwissenschaft in Syrien zu studieren ist wie Nautik zu studieren in einem Land ohne Häfen“, sagt Alaous. Schmidt erinnert sich an seine Kindheit im Gartenbaubetrieb seiner Großeltern, wo er mit Charme Gurken und Blumen verkaufte. „Mit der Wende änderten sich viele Dinge.“ Alaous berichtet von seinem Dorf ohne Moscheen und traditionellen islamischen Festen, wo verschleierte Frauen bis in die 90er selten waren. „Syrien zu verlassen war die schwerste Entscheidung, die ich je getroffen habe.“ Schmidt reflektiert über die „deutsche Identität“ 30 Jahre nach der Wiedervereinigung und erkennt, dass sich der Blick auf Deutschland gewandelt hat. „Das war nur „mein“ Rostock, nur meine Erfahrung. Die Stadt zeigt sich jedem anders.“ Er betont, dass die Stadt keine Schuld trägt. Alaous kritisiert die übertriebene Rhetorik zur Integration, als wäre sie eine „Sesam, öffne dich“-Formel, die alle Probleme Neuankommender löst.