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Aufbruch des Gewissens

Eine Geschichte der Deutschen von 1942 bis heute

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Frank Trentmann bietet eine einzigartige Perspektive auf die deutsche Geschichte der letzten 80 Jahre und untersucht, wie die Deutschen nach der Shoah und dem Vernichtungskrieg im Jahr 2015 als moralisch geläutert galten. Er beleuchtet den Weg vom Volk der Täter zum anerkannten Partner in der Welt, gestützt auf zahlreiche individuelle Stimmen aus der Bevölkerung. Der Wandel der deutschen Sicht auf den Krieg begann mit der Schlacht von Stalingrad 1941/42, was Fragen von Schuld und Verantwortung aufwarf und einen Aufbruch des Gewissens einleitete. Trentmann thematisiert die Entwicklung von der „Entnazifizierung“ über das Wirtschaftswunder, die 68er-Bewegung bis hin zur Umweltbewegung und der Erinnerungspolitik. Er betrachtet sowohl die Bundesrepublik als auch die DDR und das wiedervereinte Deutschland, einschließlich der Herausforderungen, mit dem Widerspruch zwischen dem Versprechen einer neuen Gesellschaft und der Realität der Diktatur umzugehen. Durch die Stimmen von Soldaten, Überlebenden, Jugendlichen und Aktivisten entsteht ein lebendiges Porträt der deutschen Gesellschaft. Das Buch enthält 42 teils farbige Abbildungen und Karten und ist ein ideales Geschenk für Geschichtsinteressierte. Es hat Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste von Die ZEIT, Deutschlandfunk Kultur und ZDF erreicht.

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Aufbruch des Gewissens, Frank Trentmann

Langue
Année de publication
2023
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Titre
Aufbruch des Gewissens
Sous-titre
Eine Geschichte der Deutschen von 1942 bis heute
Langue
Allemand
Éditeur
S. FISCHER
Publié
2023
Format
rigide
ISBN10
3103973160
ISBN13
9783103973167
Séries
Mots clés
Nonfiction
Description
Frank Trentmann bietet eine einzigartige Perspektive auf die deutsche Geschichte der letzten 80 Jahre und untersucht, wie die Deutschen nach der Shoah und dem Vernichtungskrieg im Jahr 2015 als moralisch geläutert galten. Er beleuchtet den Weg vom Volk der Täter zum anerkannten Partner in der Welt, gestützt auf zahlreiche individuelle Stimmen aus der Bevölkerung. Der Wandel der deutschen Sicht auf den Krieg begann mit der Schlacht von Stalingrad 1941/42, was Fragen von Schuld und Verantwortung aufwarf und einen Aufbruch des Gewissens einleitete. Trentmann thematisiert die Entwicklung von der „Entnazifizierung“ über das Wirtschaftswunder, die 68er-Bewegung bis hin zur Umweltbewegung und der Erinnerungspolitik. Er betrachtet sowohl die Bundesrepublik als auch die DDR und das wiedervereinte Deutschland, einschließlich der Herausforderungen, mit dem Widerspruch zwischen dem Versprechen einer neuen Gesellschaft und der Realität der Diktatur umzugehen. Durch die Stimmen von Soldaten, Überlebenden, Jugendlichen und Aktivisten entsteht ein lebendiges Porträt der deutschen Gesellschaft. Das Buch enthält 42 teils farbige Abbildungen und Karten und ist ein ideales Geschenk für Geschichtsinteressierte. Es hat Platz 1 der Sachbuch-Bestenliste von Die ZEIT, Deutschlandfunk Kultur und ZDF erreicht.