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Die skulpturale Allegorie des römischen Barock

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Abstrakte, komplexe Inhalte über die raumgreifende Bildhauerei anschaulich zu machen, stellte eine besondere Herausforderung dar, die Künstler zu kreativen Lösungen anspornte. Die Spannbreite reicht von einfachen Darstellungen der Tugenden bis hin zu bewegten mehrfigurigen Kompositionen, die ganze Gedankengänge ins Bild setzen. Skulpturale Allegorien schwanken zwischen ihrer Rolle als Bedeutungsträger in größeren Werkkomplexen und ihrer Wirkung als ästhetisches Objekt. Im Zentrum steht Rom als barockes Kunstzentrum. Untersucht wird die Skulptur im sakralen Kontext, insbesondere Sepulkralwerke und Tugendpersonifikationen in Grabdenkmälern sowie Kirchenausstattungen. Der Fokus liegt auf den Jahren 1650 bis 1750, wobei charakteristische Werke für die grundlegenden Entwicklungen der Epoche stehen. Veränderungen in Visualisierungsstrategien und den Ansprüchen an allegorische Bildwerke bis zur Krise der Allegorie im 18. Jahrhundert werden nachgezeichnet. Kernthemen sind die barocke Tugendtheologie, insbesondere im Hinblick auf den Prozess der Konfessionalisierung, sowie Fragen der Bildsprache. Die Perspektive der Künstler und Auftraggeber wird bei Materialwahl und Gestaltung betont. Abschließend wird die Entwicklung außerhalb Roms, insbesondere in Neapel, betrachtet, wo die Certosa di S. Martino mit einem umfassenden Zyklus von Skulpturen ein einzigartiges Beispiel für eine Kunstsammlung bietet. Der Blick auf lokale Darstellungstrad

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Die skulpturale Allegorie des römischen Barock, Alexandra Ida Maria Mütel

Langue
Année de publication
2023
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Titre
Die skulpturale Allegorie des römischen Barock
Langue
Allemand
Éditeur
ad picturam
Publié
2023
Format
rigide
ISBN10
3942919117
ISBN13
9783942919111
Séries
Description
Abstrakte, komplexe Inhalte über die raumgreifende Bildhauerei anschaulich zu machen, stellte eine besondere Herausforderung dar, die Künstler zu kreativen Lösungen anspornte. Die Spannbreite reicht von einfachen Darstellungen der Tugenden bis hin zu bewegten mehrfigurigen Kompositionen, die ganze Gedankengänge ins Bild setzen. Skulpturale Allegorien schwanken zwischen ihrer Rolle als Bedeutungsträger in größeren Werkkomplexen und ihrer Wirkung als ästhetisches Objekt. Im Zentrum steht Rom als barockes Kunstzentrum. Untersucht wird die Skulptur im sakralen Kontext, insbesondere Sepulkralwerke und Tugendpersonifikationen in Grabdenkmälern sowie Kirchenausstattungen. Der Fokus liegt auf den Jahren 1650 bis 1750, wobei charakteristische Werke für die grundlegenden Entwicklungen der Epoche stehen. Veränderungen in Visualisierungsstrategien und den Ansprüchen an allegorische Bildwerke bis zur Krise der Allegorie im 18. Jahrhundert werden nachgezeichnet. Kernthemen sind die barocke Tugendtheologie, insbesondere im Hinblick auf den Prozess der Konfessionalisierung, sowie Fragen der Bildsprache. Die Perspektive der Künstler und Auftraggeber wird bei Materialwahl und Gestaltung betont. Abschließend wird die Entwicklung außerhalb Roms, insbesondere in Neapel, betrachtet, wo die Certosa di S. Martino mit einem umfassenden Zyklus von Skulpturen ein einzigartiges Beispiel für eine Kunstsammlung bietet. Der Blick auf lokale Darstellungstrad