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Die Generation nach den Babyboomern wird voraussichtlich ihre Eltern wirtschaftlich nicht übertreffen. Trotz eines Jahrzehnts wirtschaftlichen Wachstums besitzt die Mehrheit kaum Kapital oder Vermögen. Wohlstand aus eigener Kraft zu erarbeiten ist für unter 45-Jährige schwieriger geworden; viele fürchten Altersarmut. Die Ursachen für diesen gesellschaftlichen Umbruch sind vielschichtig und reichen weit zurück. Die Analyse von Julia Friedrichs zeigt, dass das Vermögen der obersten 5 Prozent wächst, während die Einkommen der unteren 50 Prozent stagnieren. Das untere Drittel hat praktisch keine Ersparnisse. Normarbeitsverhältnisse wurden zugunsten von Soloselbstständigkeit und Leiharbeit zurückgebaut, wodurch das Aufstiegsversprechen bröckelt. Friedrichs' Werk ist ein bedeutender Beitrag zur Debatte, da es aufzeigt, warum daraus politisch keine Konsequenzen folgen: Die Protagonisten können sich nicht als Klasse begreifen. Das Versprechen eines kontinuierlichen Wohlstandszuwachses scheint erstmals seit Jahrzehnten nicht mehr gültig zu sein. Die Journalistin untersucht, warum insbesondere Dienstleistungsjobs immer prekärer werden und beleuchtet die Sorgen der jüngeren Generation in dieser sich verändernden wirtschaftlichen Landschaft.
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Working Class, Julia Friedrichs
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