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Im Glauben an die Weltrevolution

Die Märzrevolte 1921

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Im Zuge von Industrialisierung und aufkommender Sozialdemokratie entwickelt sich in Mitteldeutschland bereits vor dem Ersten Weltkrieg ein klassenbewusstes Proletariat. Vielerorts herrschen miserable Arbeits- und Lebensbedingungen, weshalb linke Parteien in den Betrieben der Region sehr viele Anhänger*innen finden und die Revolution gegen Weltkrieg und Monarchie bereits am 7. November 1918 Mitteldeutschland erfasst – während sie Berlin erst zwei Tage später erreicht. Doch wie anderenorts scheitern auch in Mitteldeutschland zunächst alle Versuche, eine proletarische Revolution zu erzwingen, an der neuen Staatsmacht. Aber in vielen Revolutionär*innen lebt die Hoffnung auf eine Räterepublik weiter. Zehntausende Arbeiter*innen organisieren sich im Mitteldeutschen Industrierevier in den neuen linksradikalen Parteien VKPD und KAPD. Im März 1921 verschärfen sich die bewaffneten Aktionen militanter Arbeiter*innen, die die Regierungstruppen mit Plünderungen, Bankrauben und Sprengstoffattentaten sowie Zugentgleisungen auf Trab halten. Gegen Ende des Monats wird dann sogar der Generalstreik im ganzen Reich ausgerufen, der allerdings nur wenige Tage andauern und hohen Blutzoll kosten wird.

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Im Glauben an die Weltrevolution, Bernd Langer

Langue
Année de publication
2023
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Titre
Im Glauben an die Weltrevolution
Sous-titre
Die Märzrevolte 1921
Langue
Allemand
Publié
2023
Format
souple
Pages
176
ISBN10
3897712792
ISBN13
9783897712799
Séries
Mots clés
Nonfiction
Description
Im Zuge von Industrialisierung und aufkommender Sozialdemokratie entwickelt sich in Mitteldeutschland bereits vor dem Ersten Weltkrieg ein klassenbewusstes Proletariat. Vielerorts herrschen miserable Arbeits- und Lebensbedingungen, weshalb linke Parteien in den Betrieben der Region sehr viele Anhänger*innen finden und die Revolution gegen Weltkrieg und Monarchie bereits am 7. November 1918 Mitteldeutschland erfasst – während sie Berlin erst zwei Tage später erreicht. Doch wie anderenorts scheitern auch in Mitteldeutschland zunächst alle Versuche, eine proletarische Revolution zu erzwingen, an der neuen Staatsmacht. Aber in vielen Revolutionär*innen lebt die Hoffnung auf eine Räterepublik weiter. Zehntausende Arbeiter*innen organisieren sich im Mitteldeutschen Industrierevier in den neuen linksradikalen Parteien VKPD und KAPD. Im März 1921 verschärfen sich die bewaffneten Aktionen militanter Arbeiter*innen, die die Regierungstruppen mit Plünderungen, Bankrauben und Sprengstoffattentaten sowie Zugentgleisungen auf Trab halten. Gegen Ende des Monats wird dann sogar der Generalstreik im ganzen Reich ausgerufen, der allerdings nur wenige Tage andauern und hohen Blutzoll kosten wird.