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Russisches Roulette

Vom Kalten Krieg zum Kalten Frieden

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Als außenpolitischer Berater Helmut Kohls und langjähriger Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz hat Horst Teltschik einen einzigartigen Überblick über die internationale Politik der letzten Jahrzehnte. In seinem Buch analysiert er, wie die Chancen von 1989/90 auf eine stabile Friedensordnung verspielt wurden und warum die derzeitige Konfrontation zwischen NATO und Russland durch eine neue Entspannungspolitik entschärft werden muss. Die beiden Akteure befinden sich in einer Eskalationsspirale, die oft an kindliche Sandkastenspiele erinnert: Truppenverlegungen, militärische Manöver und ein völliger Mangel an gegenseitigem Vertrauen prägen die Situation. Teltschik beleuchtet die ungeahnten Möglichkeiten, die sich 1989/90 boten, um eine dauerhafte Friedensordnung zu etablieren, und analysiert, warum diese nicht verwirklicht wurden. Er betont, dass die NATO mehr Selbstkritik üben sollte und dass russische Handlungen oft als Reaktionen auf das Verhalten des Westens zu verstehen sind. Während Russlands Aggression nicht gerechtfertigt werden kann, fordert Teltschik eine dringend notwendige Kompromissbereitschaft und Verhandlungsangebote seitens der NATO, um einen heißen Konflikt zu vermeiden. Sein Werk erinnert eindringlich an die Lehren des Kalten Krieges und deren Bedeutung für die gegenwärtige Situation.

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Russisches Roulette, Horst Teltschik

Langue
Année de publication
2019
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Titre
Russisches Roulette
Sous-titre
Vom Kalten Krieg zum Kalten Frieden
Langue
Allemand
Éditeur
Beck
Publié
2019
Format
souple
Pages
234
ISBN10
3406732291
ISBN13
9783406732294
Séries
Mots clés
Nonfiction
Description
Als außenpolitischer Berater Helmut Kohls und langjähriger Vorsitzender der Münchner Sicherheitskonferenz hat Horst Teltschik einen einzigartigen Überblick über die internationale Politik der letzten Jahrzehnte. In seinem Buch analysiert er, wie die Chancen von 1989/90 auf eine stabile Friedensordnung verspielt wurden und warum die derzeitige Konfrontation zwischen NATO und Russland durch eine neue Entspannungspolitik entschärft werden muss. Die beiden Akteure befinden sich in einer Eskalationsspirale, die oft an kindliche Sandkastenspiele erinnert: Truppenverlegungen, militärische Manöver und ein völliger Mangel an gegenseitigem Vertrauen prägen die Situation. Teltschik beleuchtet die ungeahnten Möglichkeiten, die sich 1989/90 boten, um eine dauerhafte Friedensordnung zu etablieren, und analysiert, warum diese nicht verwirklicht wurden. Er betont, dass die NATO mehr Selbstkritik üben sollte und dass russische Handlungen oft als Reaktionen auf das Verhalten des Westens zu verstehen sind. Während Russlands Aggression nicht gerechtfertigt werden kann, fordert Teltschik eine dringend notwendige Kompromissbereitschaft und Verhandlungsangebote seitens der NATO, um einen heißen Konflikt zu vermeiden. Sein Werk erinnert eindringlich an die Lehren des Kalten Krieges und deren Bedeutung für die gegenwärtige Situation.